Jahresschluss mit evang. Bischof a.D. Sturm

Zum Beginn des Jahresschluss-Gottesdienstes 2017 wurde wieder das zuende gehende Jahr in Erinnerung gerufen: markante politische Änderungen weltweit, kriegerischen Auseinandersetzungen und tiefe Armut die auch weiterhin Menschen nach Europa flüchten lassen, und ein Papst der hoch geschätzt aber auch heftig kritisiert wird.

In der Predigt des Gottesdienstes ging der evangelische Bischof a.D. Herwig Sturm auf die Freude, die Neues auslösen kann vor dem Hintergrund der Geburt Jesu ein. Diese Freude gehe in eine Hoffnung, das Gutes bestehen bleibe über. Der Brief des Apostels Paulus an die Römer erinnert daran, dass mit dem Tod Jesu auch ein Abschied von bisherigen Beschränkungen und durch seine Auferstehung ein Aufbruch zu einem neuen Leben gelungen ist. Wir heutigen Christen sind dazu aufgerufen, die Berufung durch Jesus wahrzunehmen und uns dorthin führen zu lassen, wo Gott uns hinführen will. Bischof Sturm wies auch darauf hin, dass das zu Weihnachten viel verwendete Wort Licht in dieser Form gesehen werden kann: L(eben)-ICH-T(od) – ich stehe zwischen Leben und Tod. Auf dieser Basis ermunterte Sturm die Gemeinde, sich über die Zeit zu freuen, die Gott jedem hier auf Erden schenkt.