{"id":1813,"date":"2013-08-25T20:36:04","date_gmt":"2013-08-25T18:36:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pfarregersthof.at\/komm\/?p=1813"},"modified":"2013-08-25T20:40:18","modified_gmt":"2013-08-25T18:40:18","slug":"gedanken-zu-den-sonntags-bibelstellen-11-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pfarregersthof.at\/komm\/2013\/08\/gedanken-zu-den-sonntags-bibelstellen-11-8\/","title":{"rendered":"Gedanken zu den Sonntags-Bibelstellen \u2013 11.8."},"content":{"rendered":"<p>In diesem Sommer wurden Frauen und M\u00e4nner aus unserer Pfarrgemeinde von Pfarrer Norbert eingeladen, vor allem in den von unserem indischen Aushilfskaplan Suresh geleiteten Samstagabendmessen ihre Gedanken zur den Lesungen des Sonntags allen Gottesdienstbesuchern vorzutragen.<\/p>\n<p>Hier die Gedanken von Gabi Huber zu\u00a0<a href=\"http:\/\/www.erzabtei-beuron.de\/schott\/register\/jahreskreis\/schott_anz\/index.html?file=jk19%2FSonntagC.htm\" target=\"_blank\">Weish 18, 6-9 und\u00a0Lk 12, 32-48 <\/a>vom 10.\/11.8.:<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, liebe Schwestern und Br\u00fcder !<\/p>\n<p>Ich habe auf Ersuchen von Pfarrer Norbert den Predigtdienst f\u00fcr dieses Wochenende \u00fcbernommen und ich habe ihn gerne \u00fcbernommen. Ich m\u00f6chte euch ganz einfach Anteil geben an den Gedanken, die ich mir beim Lesen der Bibeltexte gemacht habe.<\/p>\n<p>Zwei Gedanken stehen f\u00fcr mich im Vordergrund:<br \/>\n\u201eIn Sehnsucht ein Leben lang auf dem Weg\u201c und<br \/>\n\u201eDie Zusage Gottes tr\u00e4gt mich\u201c<\/p>\n<p>In uns Menschen lebt eine Sehnsucht nach dem ganz anderen, nach dem was uns und unser Leben \u00fcbersteigt und das uns doch eng mit dem ganz anderen verbunden sein l\u00e4sst, der uns Freiheit schenkt und die Hoffnung und den Glauben, dass wir selber und unser leben Sinn haben.<\/p>\n<p>Die Lesung nennt 2 biblische Gestalten als Beispiele und Zeugen f\u00fcr den Glauben: Abraham und Sara.<\/p>\n<p>Abraham gilt als Vorbild des gl\u00e4ubigen Menschen, weil er sich im Vertrauen auf Gott auf den Weg in ein v\u00f6llig unbekanntes Land\u00a0 gemacht hat.\u00a0 Er packt tats\u00e4chlich seine Sachen zusammen und zieht los, weil er sich auf Grund der Hoffnung und Sehnsucht, die er sp\u00fcrt, einl\u00e4sst und sich auf den Weg macht. Gott ist f\u00fcr Abraham die M\u00f6glichkeit, dass es gut geht.<\/p>\n<p>Sara, seine Frau, wird als Beispiel hingestellt, weil sie Gottes Verhei\u00dfung traute, schwanger zu werden, trotz ihres Alters, das ihr nach menschlichen Ma\u00dfst\u00e4ben keine Kinder mehr gestattete.<\/p>\n<p>Nun wissen wir aus der biblischen Geschichte, dass auch diese beiden nicht immer unbeirrt feststanden in ihrem Glauben. Abraham hat \u00f6fter gezweifelt; einmal hat er sogar seine Frau verleugnet, weil er zu feige war, als Ehemann zu ihr zu stehen.<\/p>\n<p>Und Sara hat zuerst \u00fcber die Verhei\u00dfung Gottes gelacht, weil sie sich sagte: meine Fruchtbarkeit ist schon l\u00e4ngst erloschen.<\/p>\n<p>Auch Abraham und Sara mussten das Feststehen im Glauben erlernen. Sie waren ihr ganzes Leben lang \u201eauf dem Weg\u201c dazu. Dieses lernen m\u00fcssen geh\u00f6rte ebenso zu diesen beiden gro\u00dfen Glaubensgestalten wie das Vertrauen auf Gott und dessen F\u00fchrung. Sie wurden zu Vorbildern, weil sie beharrlich an diesem Vertrauen festhielten und\u00a0 es immer wieder mit Gott versuchten. An ihrer Geschichte k\u00f6nnen wir ablesen, dass auch Krisenzeiten zum Glauben dazugeh\u00f6ren, ja dass gerade sie fruchtbar werden k\u00f6nnen f\u00fcr einen vertieften und gereiften Glauben.<\/p>\n<p>Das Feststehen im Glauben, bedeutet also nicht, sich nie bewegen und orientieren zu m\u00fcssen. Sondern dieses Feststehen bedeutet: Ich darf auf die Zusage Gottes vertrauen, wie auf einen festen Boden, der h\u00e4lt und tr\u00e4gt. Und dieser Boden gibt mir die Sicherheit, dass ich mein Leben wagen kann, auch wenn es manchmal\u00a0 \u00fcber Stock und Stein geht.<\/p>\n<p>Wenn wir so auf dem Boden unseres Glaubens feststehen, dann d\u00fcrfen wir auch immer wieder einen Schritt in Unbekanntes wagen, dann d\u00fcrfen wir auch zweifeln und fragen, denn dieses Fundament, die Zusage Gottes, tr\u00e4gt uns durch alles hindurch.<\/p>\n<p>Wir d\u00fcrfen immer wieder neu anfangen und auf die Treue Gottes und seine Zusage vertrauen.<\/p>\n<p>F\u00fcr diese Zusage, sagt Jesus im Evangelium, sollen wir immer wach sein. Christ-sein meint eine Lebenseinstellung und daher st\u00e4ndige Breitschaft. Wir wissen zwar nicht wann und wie genau sich diese Zusage erf\u00fcllen wird, daf\u00fcr steht eben Gott selber ein.<\/p>\n<p>Und daran festzuhalten und zu glauben, dass wir von unserem Gott\u00a0 nie alleine gelassen werden, das lohnt sich f\u00fcr uns genauso, wie es sich f\u00fcr Abraham und Sara und die Glaubenszeugen aller Zeiten gelohnt hat.<\/p>\n<p>Gott ist ein Gott der Liebe, des Lebens und der Lebendigkeit und erwartet, dass wir unsere Entscheidungen im Leben so treffen, dass wir liebender und lebendiger werden.<\/p>\n<p>Vielleicht kann uns Teresa von Avila in den vielen Entscheidungen unseres Lebens helfen, wenn sie sagt:\u201c Tu das, was am meisten Liebe in dir erweckt!\u201c<\/p>\n<p><em>\u00a0Gabi Huber<\/em><\/p>\n<p>Eine \u00dcbersicht der Nachlesen ist <a href=\"https:\/\/www.pfarregersthof.at\/komm\/2013\/08\/gedanken-zu-den-sonntags-bibelstellen-nachlese\/\">hier zu finden<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Sommer wurden Frauen und M\u00e4nner aus unserer Pfarrgemeinde von Pfarrer Norbert eingeladen, vor allem in den von unserem indischen Aushilfskaplan Suresh geleiteten Samstagabendmessen ihre Gedanken zur den Lesungen des Sonntags allen Gottesdienstbesuchern vorzutragen. Hier die Gedanken von Gabi Huber zu\u00a0Weish 18, 6-9 und\u00a0Lk 12, 32-48 vom 10.\/11.8.: Liebe Gemeinde, liebe Schwestern und Br\u00fcder [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":{"0":"post-1813","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","6":"category-archiv"},"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-23 08:50:58","action":"category","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pfarregersthof.at\/komm\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1813","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pfarregersthof.at\/komm\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pfarregersthof.at\/komm\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pfarregersthof.at\/komm\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pfarregersthof.at\/komm\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1813"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.pfarregersthof.at\/komm\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1813\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1818,"href":"https:\/\/www.pfarregersthof.at\/komm\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1813\/revisions\/1818"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pfarregersthof.at\/komm\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1813"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pfarregersthof.at\/komm\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1813"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pfarregersthof.at\/komm\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1813"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}