{"id":18835,"date":"2025-06-30T18:41:07","date_gmt":"2025-06-30T16:41:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pfarregersthof.at\/komm\/?p=18835"},"modified":"2025-06-30T18:43:28","modified_gmt":"2025-06-30T16:43:28","slug":"feuer-fangen-licht-bringen-ein-stimmungsbild-von-der-firmung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pfarregersthof.at\/komm\/2025\/06\/feuer-fangen-licht-bringen-ein-stimmungsbild-von-der-firmung\/","title":{"rendered":"&#8222;Feuer fangen. Licht bringen&#8220; \u2013 Ein Stimmungsbild von der Firmung"},"content":{"rendered":"\n<p>110 Jugendliche in drei Feiern \u2013 ein Wagnis, das aufgegangen ist<br>&#8222;Ich w\u00fcnschte, Kirche w\u00e4re bereits zu meiner Zeit so liebevoll, offen und interessant<br>gewesen!&#8220; \u2013 Solche R\u00fcckmeldungen von Eltern zeigen: Die heurigen Firmungen in Gersthof<br>haben Spuren hinterlassen. Nicht nur bei den Jugendlichen, sondern in der ganzen Gemeinde.<\/p>\n<p><strong>Als die Lichter einzogen<\/strong><br>Ein besonderer Anblick: die jungen Menschen zogen mit Lichtern in die Kirche ein und stellten<br>diese rund um den Altar auf. Das Motto &#8222;Feuer fangen. Licht bringen&#8220; war von der ersten<br>Minute an greifbar &#8211; diese Jugendlichen kommen nicht mit leeren H\u00e4nden, sondern bringen<br>ihre Talente, Tr\u00e4ume und Gaben mit. Die Symbolik des Lichts zog sich durch die gesamte<br>Feier: Von der Osterkerze wurden die Taufkerzen entz\u00fcndet, das Licht wanderte von Hand zu<br>Hand \u2013 bis ein gro\u00dfes Feuer entstand. Ein Zeichen daf\u00fcr, dass gemeinsam mehr m\u00f6glich ist<br>als allein.<\/p>\n<p><br><strong>Eigene Worte, eigene Feier<\/strong><br>&#8222;Es waren IHRE Worte, IHRE Deko, IHRE Feier&#8220;, beschreibt eine Mutter das Besondere dieser<br>Firmung. &#8222;Die Kinder haben sich wirklich damit identifiziert.&#8220; Tats\u00e4chlich sprachen die<br>Jugendlichen selbst \u00fcber ihre Zweifel und Hoffnungen, trugen ihre F\u00fcrbitten vor und erkl\u00e4rten,<br>warum sie sich f\u00fcr ihre Kollekte entschieden hatten.<br>Samuel und die Stimme Gottes<br>Die Lesung aus dem ersten Buch Samuel wurde von einer Jugendlichen lebendig erz\u00e4hlt:<br>Samuel, so jung wie die Firmlinge, h\u00f6rt mitten in der Nacht Gottes Stimme. Samuel war<br>bereit: &#8222;Herr, hier bin ich!&#8220; \u2013 und genau das sagten auch die Firmlinge an diesem Tag. Und<br>das taten sie: Mit brennenden Kerzen bekannten sie ihren Glauben \u2013 nicht mit auswendig<br>gelernten Formeln, sondern mit pers\u00f6nlichen Fragen wie &#8222;Glaubt ihr, dass ihr Gutes in der<br>Welt bewirken k\u00f6nnt?&#8220; Die Antwort kam jedes Mal klar: &#8222;Ja, das glaube ich!&#8220;<\/p>\n<p><strong>Firmspender mit Herz<\/strong><br>Siegi Kettner, Provinzial der Salesianer Don Bosco, firmte bereits zum dritten Mal in Gersthof.<br>Er war als Firmspender am Samstagnachmittag und Sonntagvormittag da. Altpr\u00e4lat Gerhard<br>Rechberger aus dem Stift Vorau \u00fcbernahm spontan die Samstag-Vormittags-Feier, als<br>kurzfristig in der Erzdi\u00f6zese niemand verf\u00fcgbar war. Die Verbundenheit zwischen den<br>Salesianern und der Pfarre Gersthof zeigt sich in der gemeinsamen Begeisterung f\u00fcr die<br>Jugendarbeit. Aber auch die unkomplizierte Hilfsbereitschaft von Altpr\u00e4lat Rechberger machte deutlich: Wenn junge Menschen Ja zu Gott sagen wollen, finden sich die richtigen Menschen. Beide Firmspender griffen in ihren Predigten das Thema Licht auf und ermutigten die Jugendlichen, ihren eigenen Weg authentisch und mutig zu gehen.<\/p>\n<p><strong>\u00dcberraschte G\u00e4ste<\/strong> <br>&#8222;All unsere G\u00e4ste, allesamt Christen, die nur noch selten in der Kirche zu finden sind, waren angenehm \u00fcberrascht und angetan&#8220;, berichtet eine Familie. Ein anderer Vater schreibt: &#8222;Sogar der &#8218;kirchengehfaule&#8216; Bruder fand die Jugendmesse so cool, dass er gefragt hat, wann wieder eine ist&#8220;. Die R\u00fcckmeldungen zeigen: Hier ist etwas gelungen, was nicht allt\u00e4glich ist. Kirche wurde erlebt als &#8222;offen und menschlich&#8220;, als Ort, &#8222;wo Platz f\u00fcr Fragen und Zweifel ist&#8220;. Eine Mutter fasst zusammen: &#8222;Das war die sch\u00f6nste Firmung meines Lebens \u2013 und ich bin 62.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Gemeinschaft tr\u00e4gt<\/strong><br>Was bleibt von so einem Tag? &#8222;Mein Kind m\u00f6chte n\u00e4chstes Jahr Gruppenleiter werden&#8220;, erz\u00e4hlt eine Mutter. &#8222;Es ist von der ganzen Firmzeit sehr begeistert und f\u00fchlt sich gesehen&#8220;. Die 30 jugendlichen Firmleiter:innen, die \u00fcber sechs Monate hinweg Kleingruppen begleitet haben, waren f\u00fcr viele Jugendliche ein Grund, dranzubleiben \u2013 und f\u00fcr manche sogar ein Vorbild. &#8222;Trotz der gro\u00dfen Anzahl an Firmlingen wurde jedem Kind Zeit gegeben&#8220;, fasst eine Familie dankbar zusammen. &#8222;Das ist ein sehr sch\u00f6nes Zeichen in einer Zeit wie dieser&#8220;. Das Feuer brennt weiter \u2013 in den Gefirmten, in ihren Familien und bei allen, die dabei waren. So soll es sein, wenn junge Menschen &#8222;Ja&#8220; zu Gott sagen: Dass es ausstrahlt \u2013 weit \u00fcber den Tag hinaus.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Firmung in Gersthof findet im Juni 2026 statt. Interessierte Jugendliche k\u00f6nnen sich ab Herbst anmelden.<\/p>\n<p><strong>\u201eLicht sein f\u00fcr andere\u201c \u2013 unsere Firmkollekte f\u00fcr A-Way<\/strong><br>\u201eStell dir vor, du hast keinen Ort, an dem du heute Nacht schlafen kannst.&#8220; Mit diesen eindr\u00fccklichen Worten erkl\u00e4rten Firmkandidat*innen bei der Firmung, warum sie sich f\u00fcr das Projekt A-Way entschieden haben \u2013 eine Notunterkunft der Caritas f\u00fcr junge Menschen ohne Obdach. A-Way in der Wiener Neumayrgasse bietet 18 Schlafpl\u00e4tze f\u00fcr Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren. Neben einem sicheren Schlafplatz gibt es warmes Essen, einf\u00fchlsame Gespr\u00e4che und konkrete Hilfe durch erfahrene Sozialarbeiter:innen \u2013 oft der erste Schritt zur\u00fcck ins Leben. Die Kollekte passte perfekt zum Firmmotto \u201eLicht bringen\u201c: Jugendliche helfen Jugendlichen in Not. Bei den drei Firmfeiern kamen \u00fcber 7.000 Euro zusammen \u2013 ein starkes Zeichen gelebter Solidarit\u00e4t und christlicher N\u00e4chstenliebe. Ein herzliches Dankesch\u00f6n an alle, die mitgemacht und gro\u00dfz\u00fcgig gespendet haben. Am vergangenen Donnerstag besuchte eine kleine Gruppe von Firmkandidat:innen gemeinsam mit mir die Einrichtung. Bei einer F\u00fchrung durch das Haus wurde nicht nur symbolisch ein Scheck \u00fcberreicht, sondern auch pers\u00f6nliche Kontakte gekn\u00fcpft. F\u00fcr September ist ein weiterer Besuch mit einer gr\u00f6\u00dferen Gruppe geplant.<\/p>\n<p><strong>Mein pers\u00f6nlicher Blick:<\/strong><br>Meine Zeit im Don Bosco Haus vor Jahren schon, in der ich mit obdachlosen Jugendlichen gelebt und gearbeitet habe, hat mir gezeigt, wie sehr junge Menschen davon profitieren, wenn sie liebevoll begleitet werden. Deshalb freue ich mich besonders, dass wir mit der Firmkollekte A-Way unterst\u00fctzen konnten \u2013 und unsere Jugendlichen erleben durften, wie bereichernd es ist, anderen zu helfen. <br><em><span style=\"color: #3366ff;\">Pastoralassistent Arthur<\/span> und alle Begleiter:innen<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>110 Jugendliche in drei Feiern \u2013 ein Wagnis, das aufgegangen ist&#8222;Ich w\u00fcnschte, Kirche w\u00e4re bereits zu meiner Zeit so liebevoll, offen und interessantgewesen!&#8220; \u2013 Solche R\u00fcckmeldungen von Eltern zeigen: Die heurigen Firmungen in Gersthofhaben Spuren hinterlassen. Nicht nur bei den Jugendlichen, sondern in der ganzen Gemeinde. 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