{"id":6565,"date":"2020-03-27T16:47:31","date_gmt":"2020-03-27T15:47:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pfarregersthof.at\/komm\/?p=6565"},"modified":"2020-03-30T11:55:09","modified_gmt":"2020-03-30T10:55:09","slug":"gottesdienst-texte-fuer-zuhause-28-29-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pfarregersthof.at\/komm\/2020\/03\/gottesdienst-texte-fuer-zuhause-28-29-3\/","title":{"rendered":"Gottesdienst-Texte f\u00fcr zuhause (28.\/29.3.)"},"content":{"rendered":"\n<p>Leider k\u00f6nnen wir derzeit nicht in der Pfarrkirche oder Johannes-Nepomuk-Kapelle gemeinsam eucharistischen Gottesdienst feiern. Aber es steht einer Familie frei, am Sonntag eine Feier vor allem mit den Bibelstellen des Tages zu halten. Dazu sollen diese Texte eine Anregung sein.<\/p>\n<h4>Zum 5. Sonntag der Ostervorbereitungszeit<\/h4>\n<h3>Einf\u00fchrung<\/h3>\n<p>Gott ist ein Gott des Lebens! In eindr\u00fccklichen Bildern erz\u00e4hlen die Lesungstexte des heutigen Sonntags davon: Wir h\u00f6ren von Gott, der in der Kraft Seines Geistes die Gr\u00e4ber \u00f6ffnet und Leben und Zukunft schenkt. Wir h\u00f6ren von Gott, der im Menschen wohnt und unsere sterblichen Leiber lebendig macht. Vor allem f\u00fcr Menschen, deren Leben schon von Krankheit und Tod gezeichnet ist, bedeutet dies eine \u201efrohe Botschaft\u201c: In ihrem Leiden und in ihren \u00c4ngsten sind sie aufgehoben bei Gott. Dieses Mitleiden Gottes und Seine Heilszusage werden eindr\u00fccklich greifbar auch im heutigen Evangelium. Wir h\u00f6ren von der Auferweckung des Lazarus und d\u00fcrfen uns sagen lassen: Leid und Tod sind schlimm und rei\u00dfen Menschen in Schmerz und Trauer. Dies ist aber nicht die letzte Wirklichkeit unseres Lebens, denn Gott schenkt uns Seine Liebe und Sein Heil.<\/p>\n<p>Und diese Botschaft als frohe Botschaft gilt auch heute, f\u00fcr uns und f\u00fcr alle Menschen \u2013 auch in dieser schwierigen Zeit. Haben wir Vertrauen und Mut, ja dass der Glaube an den Gott des Lebens uns tr\u00e4gt!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Lesungstexte f\u00fcr den Sonntag<\/h3>\n<p>1. Lesung: Buch Ezechiel 37,12-14<br>2. Lesung: Brief an die R\u00f6mer 8,8-11<br>Evangelium: Johannes 11,1-45<\/p>\n<p>(Die Texte der Lesungen und des Evangeliums sind auf der Website der Erzabtei St. Martin in Beuron&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.erzabtei-beuron.de\/schott\/schott_anz\/index.html?datum=2020-03-29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">zu finden und nachzulesen<\/a>.)<\/p>\n<h3>Predigt von Pfarrer Norbert<\/h3>\n<p>\u201eMeine\u201c liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Mutmacher haben in diesen Tagen Hochbetrieb. Durchhalteparolen werden vervielf\u00e4ltigt. Des Lebens L\u00e4hmungserscheinungen treten ein. Reduziertes Leben ist zum Alltag geworden!<br>Haben wir&nbsp; uns \u2013 statt sonntags Gottes versammelte Gemeinde zu bilden \u2013 nun zerstreut, zumeist in Einpersonenhaushalten lebend, alternative Verhaltensformen?<br>Ja, Gottes Wort als Angebot zu aussichtsreicher Lebensgestaltung:<br>Heute, am 5. Sonntag in der Ostervorbereitungszeit, wieder ein ganzes Kapitel aus dem Johannesevangelium (Kapitel 11,1-45):<\/p>\n<p>Die Lazarusgeschichte!<\/p>\n<p>Jesus selbst steht nicht einfach souver\u00e4n \u00fcber und distanziert zu den Dingen, sondern mitten drin. Er weint und ist innerlich erregt. Er ist beteiligt mit seinem Inneren, verinnerlicht die Sorgen der Trauernden, leidet mit. Sinn seines Verhaltens und seiner Worte ist: der Tod ist nicht das Letzte, weil er selbst die Auferstehung und das Leben ist.<\/p>\n<p>Was Jesus wirkt, wirkt er vom Vater her. Der Raum des Vaters wird in Jesus weit und weiter und nimmt \u2013 damals wie heute \u2013 den glaubenden Menschen mit hinein. <br>\u201eWeiter, weiter, weiter glauben, es gibt Leben nach dem Tod; weiter, weiter, weiter glauben, IHM, dem Ende aller Not\u201c (Wolfgang Steffel).<\/p>\n<p>Christen wissen, wo in der Not ihr Platz ist \u2026<\/p>\n<h3>Allgemeines Gebet als F\u00fcrbitten<\/h3>\n<p>VorbeterIn: Herr, unser Gott. Du hast uns das Leben geschenkt. Unser Leben ist dir wertvoll und einmalig.<br>Wir bitten dich: Zeig uns das Leben, sei bei uns!<\/p>\n<ul>\n<li>Dass wir dich als Sch\u00f6pfer und Herrn anerkennen und die Unantastbarkeit des von dir geschenkten Lebens, von der Empf\u00e4ngnis bis zum Tod, in Ehrfurcht achten. Zeig uns &#8230;<\/li>\n<li>F\u00fcr die Menschen, die mit ihrem Leben nicht zurechtkommen; <br>dass sie Hilfe und Zuspruch erhalten, aus ihren oftmals eigenen Gr\u00e4bern aufzustehen. Zeig uns &#8230;<\/li>\n<li>Best\u00e4rke &#8211; auch wenn wir noch mitten im Leben stehen &#8211; unsere Hoffnung auf das ewige Leben bei Dir. Zeig uns &#8230;<\/li>\n<li>Sei nahe den Kranken und Sterbenden und nimm die Verstorbenen, denen wir im Leben viel zu verdanken haben, auf in die Gemeinschaft mit dir. Zeig uns &#8230;<\/li>\n<li>Stehe allen bei, die in dieser schweren Zeit f\u00fcr andere in besonderer Weise da sind \u2013 f\u00fcr die vielen M\u00e4nner und Frauen in den Superm\u00e4rkten, in der Exekutive und in der Gesundheitsversorgung. Zeig uns &#8230;<\/li>\n<li>Erf\u00fclle an unseren lieben und nahen Verstorbenen die Verhei\u00dfung von der Auferstehung und Leben bei dir. Zeig uns &#8230;<\/li>\n<\/ul>\n<p>VorbeterIn: Gott, unser Vater. &nbsp;Du hast uns in Jesus Christus den Weg zum Leben erschlossen. Schenk uns aus dieser frohen Botschaft Kraft und Mut f\u00fcr unseren Alltag, f\u00fcr unseren Lebensweg. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.<\/p>\n<h3>Meditative Texte<\/h3>\n<p><strong>Ich stell mich<\/strong><br>erf\u00fcllt<br>ber\u00fchrt<br>bewegt<br>hinstehen<br>einstehen<br>aufstehen<br>ruhe und antrieb<br>ruf und aufbruch<br>rede und antwort<br>mit ganzem herzen<br>mit ganzer seele mit ganzer kraft<\/p>\n<p><sub>(Aus: Andrea Schwarz, Und alles lassen, weil ER mich l\u00e4sst, 5. Aufl., Freiburg i. Br. u.a.: Verlag Herder 2001.)<\/sub><\/p>\n<p>Gott hat die Auferstehung in jedes Blatt und in jeden Baum gelegt. <br>Wenn du dieser Tage durch die Natur gehst, <br>kannst du die Auferstehung der Natur erleben. <br>Auch wir brauchen sozusagen immer wieder einen neuen Fr\u00fchling, <br>einen Kuss des Ruachs, <br>ein Zeichen des Geistes Gottes <br>damit wir in der Gewissheit leben, <br>dass er uns auferweckt. <br>Lass diesen &#8222;Fr\u00fchling&#8220; in dein Herz einziehen.<\/p>\n<p>Steh auf aus der Nacht deiner Mutlosigkeit! <br>Steh auf von deiner Lebensm\u00fcdigkeit, <br>die dir durch Sorgen und Kummer <br>immer wieder die Freude stehlen m\u00f6chte <br>\u00fcber die Verhei\u00dfung der Auferstehung!<\/p>\n<p>Schau hin dieser Tage, <br>so wie jetzt alles aufersteht, <br>so sollst du Auferstehen. <br>Jeden Tag sollst dich erfreuen <br>\u00fcber den neuen Morgen voller Sonne, <br>voll fr\u00f6hlichem Vogelgezwitscher, <br>voller duftender wundersch\u00f6ner Blumen <br>die dich in einer Farbenpracht und Vielfalt empf\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Wach auf aus deinem Winterschlaf! <br>Steh auf! <br>Gott schenkt dir die Auferstehung! <br>Gott liebt Dich!<\/p>\n<p><sub>(Aus dem Internetforum \u201agnadenkinder\u2018)<\/sub><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leider k\u00f6nnen wir derzeit nicht in der Pfarrkirche oder Johannes-Nepomuk-Kapelle gemeinsam eucharistischen Gottesdienst feiern. 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