{"id":8102,"date":"2020-11-24T12:34:23","date_gmt":"2020-11-24T11:34:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pfarregersthof.at\/komm\/?p=8102"},"modified":"2022-01-30T18:28:12","modified_gmt":"2022-01-30T17:28:12","slug":"bibeltexte-und-gedanken-zu-rorate-gottesdiensten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pfarregersthof.at\/komm\/2020\/11\/bibeltexte-und-gedanken-zu-rorate-gottesdiensten\/","title":{"rendered":"Bibeltexte und Gedanken zu Rorate-Gottesdiensten"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n<p><\/p>\n<p><\/p>\n<p><\/p>\n<p>Am Anfang dieses Advents kann es aufgrund der Coronavirus-Beschr\u00e4nkungen keine Rorate-Gottesdienste am fr\u00fchen Morgen geben, wir werden sehen, ob sie nach dem 6. Dezember 2020 m\u00f6glich sind.<\/p>\n<p>F\u00fcr jeden der geplanten Gottesdienste wurden Bibeltexte ausgew\u00e4hlt und ein kurzer Impuls geschrieben, die sind hier nachzulesen und k\u00f6nnen auch zuhause bedacht werden.<\/p>\n<h2>Rorate-Gottesdienst 1.12.<\/h2>\n<p>Lesung aus der hebr\u00e4ischen Bibel: Buch Jesaja, Kapitel 11, Verse 1-15<br>Lesung aus dem Evangelium nach Lukas, Kapitel 10, Verse 21-24<\/p>\n<p>Von einem Impuls, der uns neu in Bewegung setzt, sprechen die heutigen Bibeltexte. So ein Impuls ist der Geist Gottes in Jesus Christus, der in den Unm\u00fcndigen und Unbeachteten, in den einfachen Menschen weiter wirkt.<br>Das bringt Jesus in dem Lobpreis auf seinen Vater zum Ausdruck: Gott inspiriert \u2013 begeistert- nicht nur die Welt, sondern er \u00fcberrascht durch sein unerwartetes und unberechenbares Wirken.<\/p>\n<p>Ich preise dich, Vater,<br>f\u00fcr dein Wirken an den Kleinen,<br>Schwachen und Unm\u00fcndigen.<\/p>\n<p>Ich preise dich, Vater,<br>f\u00fcr deine alte Angewohnheit,<br>alle Menschen gleich zu lieben.<\/p>\n<p>Ich preise dich, Vater,<br>f\u00fcr deine Nachsicht und Milde,<br>ohne alles gut zu hei\u00dfen.<\/p>\n<p>Ich preise dich, Vater,<br>f\u00fcr deine Gro\u00dfz\u00fcgigkeit gegen\u00fcber allen,<br>die herzlos und verschlossen sind.<\/p>\n<p>Ich preise dich, Vater,<br>f\u00fcr dein Vorliebe f\u00fcr die,<br>die gar nichts von dir wissen wollen.<\/p>\n<p>Ich preise dich, Vater,<br>f\u00fcr deinen unersch\u00fctterlichen Glauben.<\/p>\n<h2>Rorate-Gottesdienst 4.12.<\/h2>\n<p>Lesung aus der hebr\u00e4ischen Bibel: Buch Jesaja, Kapitel 29, Verse 17-24<br>Lesung aus dem Evangelium nach Matth\u00e4us, Kapitel 9, Verse 27-31<\/p>\n<p>Gottes Wirken und Gottes macht finden in den Wundern ihren Ausdruck:<br>Gott kann vieles m\u00f6glich machen, womit wir nicht rechnen. Gott kann vieles ver\u00e4ndern und zum Guten f\u00fchren, was wir uns selber nicht zutrauen.<br>Diese Vision steht \u00fcber den biblischen Texten des heutigen Tages. Gott stellt vieles auf den Kopf und erm\u00f6glicht Wandel und Ver\u00e4nderung. Dieses Vertrauen wollen die Adventstage in uns st\u00e4rken; keinen blinden Wunderglauben, sondern das unersch\u00fctterliche Vertrauen in Gott und sein Wirken an uns. Gott kann das Unm\u00f6gliche Wirklichkeit werden lassen.<\/p>\n<p><strong>Mit Gottes Augen sehen<\/strong><\/p>\n<p>Herr, lass mich mit deinen Augen auf die Menschen schauen.<br>Dass ich nicht nur sehe, sondern erkenne.<br>Dass ich wahrnehme und nicht nur pr\u00fcfe.<br>Dass ich nicht nur dr\u00fcberschaue, sondern betrachte.<br>Dass ich dahinter schaue und mich nicht blenden lasse.<\/p>\n<p>Herr, lass mich mit deinen Augen auf unsere Welt schauen.<br>Dass ich das Kleine nicht \u00fcbersehe.<br>Dass ich ungerechte Strukturen erkenne.<br>Dass ich dein Licht wahrnehme.<br>Dass ich die Zerst\u00f6rung deiner Sch\u00f6pfung sehe.<\/p>\n<p>Herr, lass deine Augen auf mir ruhen.<br>Dass du meine Sehnsucht nach Geborgenheit siehst.<br>Dass du meine Hoffnungen erkennst.<br>Dass du meine Zweifel wahrnimmst.<br>Dass du meine \u00c4ngste durchschaust.<\/p>\n<h2>Rorate-Gottesdienst 11.12.<\/h2>\n<p>Lesung aus der hebr\u00e4ischen Bibel: Buch Jesaja, Kapitel 48, Verse 17-19<br>Lesung aus dem Evangelium nach Matth\u00e4us, Kapitel 11, Verse 16-19<\/p>\n<p>Wir haben uns heute am fr\u00fchen Morgen versammelt, um in dieser Zeit des Advents besonders hellh\u00f6rig zu werden f\u00fcr das Heil, das Gott uns in Jesus Christus neu schenken will.<\/p>\n<p>Er ist den Menschen Bruder geworden, er ist unser freund, der uns im Leben begleitet. \u201eEin Freund der Z\u00f6llner und S\u00fcnder\u201c, so haben ihn seine Zeitgenossen abf\u00e4llig genannt. F\u00fcr uns, die wir von ihm geheilt sind, ist es ein Ehrentitel. Er ist der Heiland derer, die in Schuld und Verstrickung geraten sind, er ist die klare Zusage Gottes, allen Menschen das Heil schenken zu wollen.&nbsp; Deshalb k\u00f6nnen wir mit Mut und Zuversicht unser leben gestalten.<\/p>\n<p>Glaubst du an einen Gott, der der Ursprung allen Lebens ist ?<br>Glaubst du an einen Gott, der jedem Menschen seinen Wert <br>und seine W\u00fcrde geschenkt hat ?<br>Glaubst du an einen Gott, der dir zutraut, eignen Entscheidungen zu treffen ?<br>Glaubst du an einen Gott, der mit dir auf dem Weg ist und dich ermutigt, <br>neue Wege zu wagen ?<\/p>\n<p>Glaub an Gott, denn er glaubt an dich !<\/p>\n<h2>Rorate-Gottesdienst 15.12.<\/h2>\n<p>Lesung aus der hebr\u00e4ischen Bibel: Buch Zefanja, Kapitel 3, Verse 9-13<br>Lesung aus dem Evangelium nach Matth\u00e4us, Kapitel 21, Verse 28-32<\/p>\n<p>Der Prophet Zefanja erlebt den allm\u00e4hlichen Niedergang des Volkes Israel: Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer \u00e4rmer, Gewalt und Gottlosigkeit breiten sich aus. Bei dieser Zustandsbeschreibung sind wir versucht, statt Israel unser Volk heute zu sehen. Gott will sein Volk erneuern, indem es ein armes, dem\u00fctiges Volk wird. Das war f\u00fcr Israel damals und ist auch f\u00fcr uns heute schwer zu verstehen. Und doch ist es der einzige Weg, dass wir zur Besinnung kommen. Erst wenn wir arm und dem\u00fctig geworden sind, wird uns vielleicht bewusst, was wirklich z\u00e4hlt im Leben. Erst wenn wir erkennen, dass Liebe mehr wert ist Geld, dass die Zeit, die Eltern mit ihren Kindern verbringen, mehr wert ist als ein Computerspiel. Erst wenn wir erkennen, dass \u201eJa-Tun\u201c wertvoller ist als \u201eJa-Sagen\u201c, dann kann wirklich der Friede einkehren, den Zefanja uns ausmalt.<\/p>\n<p>Advent &#8211;<br>Zeit des Wartens<br>Zeit der Verhei\u00dfung<br>Zeit der Hoffnung und Sehnsucht<br>Zeit der Zuversicht.<br>Advent &#8211;<br>Zeit aufzubrechen<br>Zeit loszugehen<br>und Gott der im Kommen ist entgegenzuziehen<br>Dem Heil und Retter entgegen.<br>Advent &#8211;<br>Zeit der Stille<br>Zeit der Umkehr und Bu\u00dfe<br>Zeit sich aufzurichten<br>Sich zu erheben<br>Zeit der Ankunft des Herrn.<\/p>\n<p><\/p>\n<h2>Rorate-Gottesdienst 18.12.<\/h2>\n<p>Lesung aus der hebr\u00e4ischen Bibel: Buch Jeremias, Kapitel 23, Verse 5-8<br>Lesung aus dem Evangelium nach Matth\u00e4us, Kapitel 1, Verse 18-24<\/p>\n<p>Josef ist der Mann \u2026.. in dessen Leben Gott dauernd eingreift mit neuen Weisungen und Sendungen. Die eigenen Pl\u00e4ne werden stillschweigend \u00fcberholt. Immer neue&nbsp; Weisung und neue Sendung, neuer Aufbruch und neue Ausfahrt. Er ist der Mann, der sich eine bergende H\u00e4uslichkeit im stillen Glanze des angebeteten Herrgotts bereiten wollte, und der geschickt wurde in die Ungeborgenheit des Zweifels, des belasteten Gem\u00fcts, des gequ\u00e4lten Gewissens, der zugigen und windoffenen Stra\u00dfen, des unh\u00e4uslichen Stalles, des unwirtlichen, fremden Landes. Und er ist der Mann, der ging.<br>P.Alfred Delp SJ<\/p>\n<p>Wer nicht bereit ist,<br>den Weg frei zu machen,<br>der darf sich nicht wundern,<br>wenn Gott nicht ankommt.<\/p>\n<p>Bereit sein hei\u00dft nicht:<br>abwarten und Tee trinken,<br>bereit sein hei\u00dft handeln;<br>bereit ist, wer bereitet.<\/p>\n<p>Wenn der Mensch tut,<br>was seine Sache ist,<br>nur dann kann Gott tun,<br>was Gottes Sache ist.<\/p>\n<h2>Rorate-Gottesdienst 22.12.<\/h2>\n<p>Lesung aus der hebr\u00e4ischen Bibel: Erstes Buch Samuel, Kapitel 1, Verse 24-28<br>Lesung aus dem Evangelium nach Matth\u00e4us, Kapitel 1, Verse 46-56<\/p>\n<p>Wir Menschen bringen auf ganz unterschiedliche Weise Gott zur Sprache: Wir k\u00f6nnen \u00fcber ihn reden, uns intellektuell mit ihm auseinandersetzen, einander von ihm erz\u00e4hlen.&nbsp; Sehr nahe kommen wir Gott und uns, wenn wir beten \u2013 allein oder in Gemeinschaft.&nbsp; Eine besonders angemessene Form Gott zur Sprache zu bringen ist das Singen.&nbsp; Im Singen verbinden sich Verstand und Gef\u00fchl und weisen \u00fcber sich hinaus; wie befl\u00fcgelt besingen wir das, von dem wir erf\u00fcllt sind.<br>Auch Maria singt. Indem ihr mehr und mehr bewusst wird, was an ihr geschieht, wer in ihr heranw\u00e4chst, kommt ihr ein gro\u00dfes Loblied auf Gott \u00fcber die Lippen. Sie kann nicht anders als Singen angesichts der Freude und Dankbarkeit, die sie empfindet.<\/p>\n<p>Erinnere dich an den Atem Gottes, der dich beseelt<br>an die Kraft des Geistes, die in dir wirkt<br>an die k\u00f6nigliche W\u00fcrde, die in dir ruht<\/p>\n<p>Erinnere dich !<br>Du bist geschaffen, erw\u00e4hlt, gesegnet.<\/p>\n<p>Freu dich \u2013 juble und singe !<br>Du bist Teil des g\u00f6ttlichen Plans durch Jesus Christus Gottes Sohn<\/p>\n<p>Darum: Freu dich juble und singe !<br>Erinnere dich \u2013 lebe \u2013 wirke \u2013 segne<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><\/p>\n<p><\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":{"0":"post-8102","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","6":"category-archiv"},"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-10 17:27:48","action":"category","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pfarregersthof.at\/komm\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8102","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pfarregersthof.at\/komm\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pfarregersthof.at\/komm\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pfarregersthof.at\/komm\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pfarregersthof.at\/komm\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8102"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.pfarregersthof.at\/komm\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8102\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8305,"href":"https:\/\/www.pfarregersthof.at\/komm\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8102\/revisions\/8305"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pfarregersthof.at\/komm\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8102"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pfarregersthof.at\/komm\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8102"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pfarregersthof.at\/komm\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8102"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}