Vom Aschermittwoch an bewegen wir uns auf Ostern zu, das ganz große Fest von uns Christen.
Diese Zeit nach dem Aschermittwoch soll uns zu Ostern hin begleiten, es werden Möglichkeiten zum Nachdenken, zum Erforschen, zum Finden eines ganz eigenen Weges angeboten:
- Das Osterlabor – 47 Experimente fürs Leben
- Kreuzweg für Vorübergehende
- Aschermittwoch, 18. Februar
- Aufstehen und losgehen
- Währinger Fastenseminar
Das Osterlabor – 47 Experimente fürs Leben
In dieser Fastenzeit gibt es in unserer Pfarre ein besonderes Projekt für Kinder zwischen 8 und 11 Jahren: Das Osterlabor. Nachdem viele Familien das Advent-Entdeckerbuch mit Emma so positiv aufgenommen haben, war für mich klar: Die Fastenzeit braucht auch eines.
Ich habe das Buch aus meiner seelsorglichen Arbeit mit Kindern und Familien herausgeschrieben, im Dialog mit dem Seelsorger Team und mit einer ganz persönlichen Frage im Herzen: Was würden Kinder in diesem Alter wirklich brauchen?
Was hilft ihnen, wenn Gefühle groß werden? Was trägt, wenn etwas schwer ist? Es ist kein klassisches Fastenbuch über Verzicht. Es ist ein Weg durch 47 Tage – mit kleinen täglichen Experimenten zu großen Themen: Wut verstehen. Vergeben lernen – auch sich selbst. Hoffnung einüben. Wie das aussieht? Emma, die Hauptfigur, gibt sich an einem Tag ein Schutzzeichen auf den Handrücken. An einem anderen gibt sie ihrem „Lieblingsfehler“ einen Namen. Wieder an einem anderen übt sie, einfach still zu sein. Die Experimente sind alltagsnah und konkret. Sie laden Kinder ein, selbst zu entdecken, statt belehrt zu werden. Das Buch versteht Ostern nicht als Termin, sondern als Bewegung: durch Schweres hindurchgehen. Licht finden – manchmal langsam. Und entdecken, dass man dabei nicht allein ist.
Die 47 Experimente sind mehr als Vorbereitung auf Ostern. Sie lassen Kinder schon jetzt erleben, worum es zu Ostern geht – jeden Tag ein Stück.
„Das Osterlabor“ wird am Sonntag, 15.2., nach der 10 Uhr Messe in der Pfarrkirche an die Kinder verteilt. Weitere Exemplare sollte es auch beim Aschermittwoch für Kinder – Mittwoch, 18.2., 17 Uhr Pfarrkirche – geben.
Es ist ein Geschenk unserer Pfarre an die Familien. Wer möchte, kann mit einer freiwilligen Spende zur Deckung der Druckkosten beitragen.
Kreuzweg für Vorübergehende 2026
Er wurde von der Künstlerin Veronica von Degenfeld geschaffen. Seine leuchtenden, lichtstarken Farben durchdringen vom Ostermorgen her die dunklen Töne des Leidens Jesu. Bereits geschehene Erlösung und der leidvolle Weg dorthin durchmischen sich. Die Bilder – rechts sehen Sie die 12. Station – deuten die Stationen des Leidenswegs sowohl durch abstrakte, als auch durch gegenständliche Darstellungen und mittels der Farben. Sie erschließen sich nicht unbedingt auf den ersten Blick, sondern fordern zur Betrachtung und zum Nachdenken heraus. Und zum Gebet. In diesem Sinne, wird nur ein kurzer Text dazu gezeigt.
Die 1. Station finden Sie in einem Fenster der Bastiengasse 18 (Gemeindezentrum). Bei jeder Station ist der Standort der nächsten ausgewiesen, sodass ein Rundweg möglich ist. Aber es lohnt sich auch stehen zu bleiben, wenn Sie zufällig beim Vorübergehen ein Bild entdecken.
Bei Interesse, können Sie eine kleine Broschüre mit dem kompletten Text in unserem Pfarrsekretariat, Bischof Faber Platz 7, gerne ausborgen. Herausgeber ist die Katholische Kirchengemeinde St.Liudger in Münster (Deutschland), in deren St. Anna-Kirche der Kreuzweg hängt.
Aschermittwoch – 18. Februar
Um 17 Uhr sind Kinder zu einem Gottesdienst in die Pfarrkirche eingeladen in dem auch das Aschekreuz auf die Stirn gezeichnet wird.
Um 19 Uhr sind alle zu einem eucharistischen Gottesdienst in die Pfarrkirche eingeladen, auch bei diesem wird das Aschekreuz gespendet.
Aufstehen und losgehen
In der Osternacht feiern wir die Auferstehung Jesu. Können wir uns danach zurücklehnen und “das war’s mit Ostern” denken?
Sind wird Christen aufgerufen, uns selbst in der Sache Christ in Bewegung zu setzen?
Mit diesen Fragen setzt sich ein zweiteiliger Impuls auseinander: vor Ostern davon hören, nach Ostern mit anderen darüber sprechen.
Details dieses Impulses wird von Leiter:innen der Ministranten derzeit erarbeitet, bald gibt es Konkretes dazu hier zu lesen.
Währinger Fastenseminar
Unsere Nachbarpfarre bietet ein inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Dialog zwischen christlichen und jüdischen Gläubigen an:
“Früchte des christlich-jüdischen Gesprächs teilen” – Im Blick auf Ostern den Glauben vertiefen und beleben, eine spirituelle Suchbewegung gestaltet von Prof. Dr. Martin Jäggle.
25.2.2026, 19:30: Mit dem Glauben Jesus vertraut werden (Gentzgasse 140)
4.3.2026, 19:30: Den Namen Gottes leben, sein Reich erwarten (Gentzgasse 140)
11.3.2026, 19:30: Das Jüdische in Gebet und Gottesdienst würdigen (Gentzgasse 140)
18.3.2026, 19:30: Glauben lernen – ein Leben lang (Schafberggasse 2)

