Wir laden alle Mitfeiernden des Karfreitag-Gottesdienstes (3. April, 15 Uhr, Pfarrkirche) ein, einen kleinen Stein mit in die Kirche zu bringen. Dieser tiefverwurzelte Brauch unserer älteren Glaubensgeschwister erinnert uns daran, wie Juden auf der Flucht aus Ägypten durch die Wüste zogen. War jemand gestorben, kamen die Angehörigen und schichteten kleine Steine auf dem Grab auf. So markierten sie es, um es später wieder zu finden und es wurde gleichzeitig vor wilden Tieren geschützt. Dieser Brauch hat sich bis heute erhalten. Er zeigt jeden Besuch an und – anders als welkende Blumen – sind Steine ein Symbol von Beständigkeit und Unvergänglichkeit. Sie sind Zeichen für Respekt und einer bleibenden Verbindung mit den Toten. Diese Gedanken begleiten uns, wenn wir am Karfreitag bei der Kreuzverehrung Steine ablegen.
Liturgie-Ausschuss des PGR

