Gersthof hat einen neuen Pfarrgemeinderat (18.3.)

25

Mit einer markanten Steigerung auf 536 gültige Stimmzettel, das sind um 14% mehr gegenüber der letzten Wahl, hat unsere Pfarre die 9 gewählten Mitglieder des Pfarrgemeinderates bestimmt:

1. Mag. Monika Gamillscheg
2. Johannes Mühlbacher
3. Xaver Muri
4. Sissi Pächter
5. Mag. Pia Hecht
6. Mag. Benedikt Gamillscheg
7. Julian Schmidt
8. Dr. Wolfgang Fellner
9.  Mag. Peter Kucera

Die folgenden weiteren 8 Kandidaten stehen bei einem Ausscheiden von gewählten PGR Mitgliedern als Ersatzkandidaten bereit:

10. Michael Steidl
11. Dr.  Helmut Janota
12. Maria Scherzer
13. Dr. Christof Jiresch
14. Mag.  Alexander Winkler
15.  Mag. Anton Kuehnelt-Leddhin
16. Dkfm. Elisabeth Leitner
17. Felizitas Patzak

Details über die gewählten und nichtgewählten Kandidaten finden Sie auf dieser Seite.

25 Kommentare

  1. Ist es möglich zu erfahren, wieviele Stimmen auf die einzelnen Kandidaten entfallen sind?

    • Zur Anfrage Stimmenanzahl: Laut PGR-Wahlordnung ist nur die Liste der Namen der gewählten Mitglieder in der Reihenfolge der erzielten Wahlstimmen zu veröffentlichen, aber nicht die Stimmenanzahl.

  2. Aggiornamento in Gersthof!
    Welch ein Sonntag… nicht nur bei der Bundespräsidentenwahl in Deutschland, auch in Gersthof: Eine junge (nicht jugendliche) Generation, die anderswo der Kirche längst den Rücken gekehrt hat, bietet ihre verantwortliche Mitarbeit im PGR an und wird von der Gemeinde bestätigt. Da haben wir als ältere Generation doch nicht alles falsch gemacht, ich bin stolz auf dieses kräftige Lebenszeichen. Ich fühle mich durch den gewählten PGR gut vertreten und wünsche der Gemeinde und mir neue Impulse und Kreativität in schwierigen Zeiten.
    Ferdinand Mühlbacher

  3. Ich freue mich sehr über die deutliche Zustimmung zum Tun junger Erwachsener! Nach Jahrzehnten, in denen Gersthof vorbildhaft im Aufbau einer gelungenen Kinderpastoral war (und das wohl auch bleiben wird) ist es großartig, dass nun in der Jugendarbeit und beim Kontakt zu Menschen 25+ neue kreative Wege beschritten werden. Die ExpertInnen dazu sind jetzt im Pfarrgemeinderat. Herzliche Gratulation der ganzen Gemeinde – so hat sie Zukunft!
    Hemma Gamillscheg

  4. Das ist mein Offener Brief an die Ministranten der Pfarre:

    Liebe Ministranten-GruppenleiterInnen,
    zunächst möchte ich euch ganz herzlich zu eurem Engagement und zu dem unglaublichen Wahlerfolg gratulieren.

    Ich finde es ganz toll, dass ihr euch so stark in die Pfarre einbringen wollt.

    Ich finde es auch ganz beeindruckend, dass ihr so viele Wähler für euch mobilisieren konntet.
    Was mir aber nicht gefällt, ist, dass „eure Wähler“ scheinbar sehr selektiv nur euch gewählt haben. 25 % der möglichen Stimmen wurden ja gar nicht vergeben.

    Dadurch ist jetzt eine sehr eigenwillige Konstellation des PGR ( 6 Jugendliche bei 9 Mitgliedern) entstanden, die eine ausgeglichene und vernünftige Arbeit des PGRs unmöglich macht.
    Ich appelliere daher an euch, dass ihr im Sinne der Ausgewogenheit auf 2 oder 3 Sitze im PGR freiwillig verzichtet und euch gegenseitig bei den Sitzungen und bei der Arbeit vertretet.

    Es wäre dann eine gute Mischung zwischen Jung und Alt gegeben und ich denke, dass eure Anliegen auch in dieser Konstellation volle Unterstützung fänden.

    Mit lieben Grüßen
    Christof Jiresch

    • Grüss Gott,

      als ein Mitglied der Pfarre Gersthof, dass sich bewusst und nach eingehender Überlegung für die jüngeren Kandidatinnen und Kandidaten bei dieser PGR – Wahl entschieden hat, bin ich entsetzt und schockiert darüber, dass hier in offener Art und Weise versucht wird die künftigen Mitglieder des Pfarrgemeinderates zum Verzicht auf ihr Amt zu bewegen, indem eine vernünftige Zusammenarbeit nur wegen jüngeren Alters von Anfang an als unmöglich hingestellt wird.

      Dieser offene Brief mit seinen diversen Anspielungen und Vorschlägen ist in meinen Augen eine unbeschreibliche Mißachtung all derer, die sich zur PGR Wahl begeben und von ihrem legitimen Stimmrecht Gebrauch gemacht haben.

      Ich fordere die Pfarre Gersthof und ihre hauptamtilchen Vertreter dazu auf, sich von derartigen Aussagen zu distanzieren und ein klares Bekenntnis zu einer demokratisch durchgeführten Wahl und ihrem Ergebnis zu setzen.

      • Hallo „Mitglied der Pfarre Gersthof“, es wäre einer offenen Diskussion dienlich, wenn man beim Posten eines Kommentars auch einen Namen angibt.
        Die Web-Redaktion.

    • Lieber Christof!
      Es ist mir ein echtes Bedürfnis, Deinen Brief, den Du an die „Jugendlichen“, die sich für die PGR-Wahl zur Verfügung gestellt haben, zu beantworten.
      Soll die Bemerkung „Was mir nicht gefällt“ den jungen Erwachsenen ein schlechtes Gewissen machen? „Eure Wähler haben nur selektiv Euch gewählt“ – dafür können die jungen Erwachsenen nichts, die Wahl ist rechtmäßig abgelaufen und Wahlwerbung zu machen, war nicht verboten und haben auch Andere gemacht.
      Wie kannst Du sagen, dass „eine ausgeglichene und vernünftige Arbeit des PGR“ unmöglich sein wird? Damit nimmst Du den jungen Erwachsenen die Freude an der Mitarbeit, hast kein Vertrauen in sie und sagst Dinge voraus, die Du nicht wissen kannst! Ich habe vier Perioden im PGR gearbeitet und da gab es auch Situationen, die eine vernünftige Arbeit unmöglich machten – die Gründe dafür aufzuzählen wäre zu lang, lagen aber sicher nicht in dem Alter oder der Streuung der Mitglieder!
      Dass Du den Verzicht von 2-3 „Jugendlichen“ (die ja keine mehr sind) vorschlägst, hat mir fast den Atem geraubt! Wie kannst Du so etwas vorschlagen bei rechtmäßig gewählten, engagierten Kandidaten? Das sind doch keine Kinder, mit denen man so umspringen kann!
      Wäre es nicht unverantwortlich den Wählern gegenüber, wenn die jungen Erwachsenen mit einem „freiwilligen Verzicht“ die Wahl nicht annehmen würden?
      Vielleicht bist Du gekränkt, dass Du das Wahlziel nicht erreicht hast – das verstehe ich, aber ist ein so destruktiver Brief die richtige Reaktion?
      Ich freue mich, dass den jungen Erwachsenen die Kirche nicht egal ist und sie sich dafür engagieren wollen und möchte sie in dieser Richtung unterstützen!
      Herzliche Grüße
      Ilse – Trägerin der Ehrung „Pro Ecclesia et Pontifice

    • Lieber Christoph!
      Wir haben u.a. 2 Gemeinsamkeiten: wir sind Eltern und ich bin als Christin auf meinem Lebensweg unterwegs und nehme an, Du als Christ.
      Diese Gemeinsamkeiten machen mir Mut einige Informationen festzuhalten:
      1.) Menschen zwischen dem 24. und 31. Lebensjahr sind keine Jugendlichen.
      2.) Im neuen PGR befinden sich entgegen der Nennung von 6 Personen 4 Ministranten GruppenleiterInnen, 2 kommen NICHT aus der Ministrantenarbeit.
      3.) Bei der PGR Wahl 2007 wurden ca. 35 % aller möglichen Stimmen NICHT vergeben. (2012 25 %)
      4.) Vernunft kann mal wohl als gegeben annehmen, wenn 3 der genannten Personen ihr universitäres Studium erfolgreich abgeschlossen haben und 3 kurz vor ihrem Studienabschluß stehen.
      5.) Arbeit: 4 der genannten Personen haben fixe Arbeitsplätze, alle anderen arbeiten gelegentlich neben ihrem Studium. In der Pfarre Gersthof haben alle 6 Personen jahrelang mitgearbeitet und weitreichende Verantwortungen dabei übernommen.
      6.)Ausgewogen und ausgleichend zu handeln sind alle 6 gewohnt, da sie hauptberuflich und ehrenamtlich ausnahmslos in Teams arbeiten und ohne diese Eigenschaften eine erfolgreiche Zusammenarbeit unmöglich wäre.
      7.)Ein „Verzicht“ auf den von der Gemeinde so deutlich geäußerten Wunsch nach Vertretung im PGR würde die gesamte Wahl und die Kompetenz der WählerInnen in Frage stellen – ist daher unmöglich.
      Es grüßt Dich – sehr betroffen – Hemma

    • Als Wahlhelfer hatte ich die Möglichkeit mitzuerleben, mit welcher Begeisterung und mit welcher Sorgsamkeit die Möglichkeit zur Wahl wahrgenommen wurde. Als aktiver Wähler habe ich mir Entscheidung nicht leicht gemacht und die Möglichkeit genutzt, die jüngere und die ältere Generation in den Pfarrgemeinderat zu wählen. Nicht alle meiner gewählten Kandidaten haben es geschafft, so ist das bei demokratischen Entscheidungen. Ich habe deshalb so gewählt, weil mir das Angebot für junge Menschen außerhalb der Minis fehlt. Mir fehlt das Angebot der gemeinsamen Aktionen über die Generationen hinweg. Als Vater weiß ich, wie verantwortungsvoll und kreativ die neuen Mitglieder ihre Aufgaben wahrnehmen.Und ich wünsche mir, dass der Pfarrgemeinderat die Impulse der neuen Mitglieder konstruktiv nutzt, genauso wie die sich die neuen Mitglieder ihrer Verantwortung für ihre „Brückenarbeit“ zur älteren Generation bewusst sein mögen. Ich spüre eine große Chance für unsere Pfarrgemeinde.

    • Lieber Christof,

      Betroffen habe ich deinen offenen Brief gelesen … und im Rahmen einer offenen Diskussionskultur möchte ich gerne besser verstehen und ein paar Gedanken dazu schreiben:

      Die Vorgehensweise, gewählten Mandataren noch vor Amtsantritt den Rücktritt zu empfehlen … sollte das dem Demokratieverständnis der kath. Kirche entsprechen? Es ist ja bekannt, dass der PGR das einzig (Basis-)demokratische Element dieser Organisation darstellt … nicht bekannt war mir bisher, dass es auch für den PGR formale Regeln geben sollte, WIE dieser zusammengesetzt sein soll (nur eine Alterseinschränkung „am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet“).
      Ich jedenfalls habe die kath. Kirche in Gersthof bisher nicht als „Verein alter Männer“ erlebt – und das finde ich gut so! Die Pfarre Gersthof schätze ich auch wegen ihrer Lebendigkeit!

      Das Vorurteil „ausgeglichene und vernünftige Arbeit unmöglich“ finde ich schade … (über Richten und Urteilen fielen mir jetzt einige Texte ein, aber natürlich sind wir alle frei in unseren Handlungen).

      Eine Frage stellt sich mir zur Vernunft, die du 6 Mitgliedern des PGR offensichtlich absprichst: wann tritt diese in das Leben eines Menschen? Das kann ja offensichtlich erst jenseits der 30 Jahre geschehen (keine Ahnung, wie alt die Jünger Jesu waren, er selbst wurde ja nur knapp über 30 Jahre alt … und ich weiß auch nicht, wie sich z.B. junge Priester mit 25 von anderen jungen Menschen unterscheiden).

      Unverständlich ist mir dein Brief im Vergleich zu deiner eigenen Vorstellung als PGR-Kandidat, an die ich mich mit Aussagen erinnere wie „… drauf achten, dass die Pfarre ein Ort des achtsamen Miteinanders …“ und „… Platz vor allem für der Kirche fernstehende, auch Jüngere …“.

      Ich appelliere daher an dich, die obigen Aussagen zurückzunehmen, es den demokratisch und ordnungsgemäß gewählten (es gab keinen Wahleinspruch) Mitgliedern des neuen PGR zu ermöglichen, ihre Arbeit aufzunehmen und schlage vor, dich – jeweils in konkreten Fällen – mit deinen Anliegen an PGR Mitglieder deiner Wahl zu wenden. Ich bin sicher, dass berechtigte Themen aus allen Bereichen der Pfarre volle Unterstützung finden werden.
      Ob eine persönliche Entschuldigung für die diversen Unterstellungen angebracht ist, wirst du sicher selbst gut entscheiden.
      Einen schönen sonnigen Sonntag wünscht
      Wolfgang

    • Liebe Dikutierende,
      Als persönlich von der ganzen Angelegenheit Betroffener möchte ich folgendes festhalten:

      – Definition der „Jugend“: wie bereits geschildert sind praktisch alle „Jugendlichen“ keine Jugendlichen.

      Ich persönlich betrachte mich mit 29 Jahren vom Alter her nicht mehr als „jugendlich“. Ja, ich bin noch Student- allerdings im Doktorat, nachdem ich meinen Magister bereits seit über 2 Jahren abgeschlossen habe.

      Weiters bin ich seit 2 Jahren im Finanzministerium als vollwertiger akademischer Referent beschäftigt; diverse Unterlagen für die Ministerbüros zu erstellen und z.B. Teile des Stabilitätspaketes zu kalkulieren, damit interdisziplinäre Fachexpertisen von BWL bis zur Rechtswisssenschaft zu erstellen, ist sicher keine Tätigkeit eines Jugendlichen.

      Übrigens: wenn ich den stellvertretenden Kabinettchef von Finanzministerin Fekter sehe, betrachte ich ihn, obwohl er auch nur knapp 30 Jahre alt ist, nicht als „Jugendlichen“.

      – Wenn wir von den 6 „Jugendlichen“ die abziehen, die kein Studium vollendet haben, dann bleiben 3 übrig- nicht 6.

      – Wenn wir die abziehen, die Vollzeit entsprechend hochqualifiziert beschäftigt sind, dann bleiben 3 übrig- nicht 6.

      – Ich bin auch für einen ausgewogenen PGR, wo alle Altersgruppen der Pfarre vertreten sind.

      – Wer demokratisch gewählt wurde (mit überwältigender Mehrheit: die ersten auf der Liste haben praktisch eine 2/3- Mehrheit, jeder für sich)
      soll sein Amt antreten; alles Andere wäre eine Täuschung der Wähler, die ja aus freiem Willen genau ihre Kandidaten gewählt haben und diese auch im PGR sehen wollen.

      – Ein ausgewogener PGR ist ohne Probleme durch eine Kooptierung möglich: die ersten 9 Kandidaten werden vernünftig argumentierte weitere Kandidaten (Vertreter der Senioren bzw. jungen Familien) sicher nicht ablehnen.

      – Zur weiteren Erläuterung: die Minis haben nur 4 siegreiche Kandidaten und nicht 6. 2 „Jugendliche“, Pia Hecht und ich, vertreten komplett andere Interessen: konkret bin ich für die weltweiten Partnerschaften Gersthofs und die stabilen, langfristigen Finanzentscheidungen im PGR.

      – In wirtschaftlich schwerer werdenden Zeiten braucht die Pfarre primär reine Sachpolitik, ohne unrealisiere Luftschlösser: im jetzigen PGR wird das sehr gut möglich sein: Dr. Fellner als Experte aus der Justiz, Johannes Mühlbacher als Revisor der ED, Sissy Pächter als Mitglied des Wirtschaftsrates und als erfolgreiche Leiterin der Caritas (die nicht nur finanziell) ausgezeichnet geführt wird und ich als Finanzakademiker können die richtigen Beiträge leisten, um Gersthof langfristig auf stabile Beine zu stellen.

      In diesem Sinne bitte ich um eine sachliche Diskussion und freue mich schon auf unseren neuen Aufbruch ab April,
      Benedikt Gamillscheg

    • Lieber Christoph,

      nachdem wir Deinen offenen Brief an uns erhalten haben, antworten wir
      Dir hiermit persönlich.

      Drei Punkte möchten wir Dir mitteilen:

      Erstens fühlen wir uns den Aufgaben, die uns der PGR bringen wird,
      durchaus gewachsen. Wir haben uns sehr gewissenhaft auf die Wahl
      vorbereitet und unseren Antritt gut überlegt. Außerdem arbeiten wir seit
      Jahren ehrenamtlich in verschiedenen Pfarrbereichen und verfügen über
      einige Erfahrung in pfarrlicher Arbeit. Deshalb sind wir der Meinung,
      dass in dieser Konstellation im PGR ein vernünftiges Arbeiten absolut
      möglich ist.

      Zweitens wurden wir in einer rechtmäßigen Wahl gewählt. Ein großer Teil
      der GersthoferInnen hat damit deutlich gemacht, dass sie uns wirklich im
      PGR sehen wollten und wollen. Darum wäre es unseren WählerInnen
      gegenüber unfair und würde das ganze Prinzip einer demokratischen Wahl
      ad absurdum führen, wenn wir jetzt auf unsere Mandate verzichteten.

      Drittens sind wir nicht geschlossen als VertreterInnen der
      MinistrantInnen zur Wahl angetreten. Jugendarbeit ist uns wichtig, aber
      keineswegs unser einziges Anliegen. Wir haben den Brief an die
      KandidatInnen vor der Wahl ernst genommen, haben uns aufgrund unseres
      Interesses und Engagements für die Pfarre als Ganzes aufgestellt und
      werden uns dementsprechend in den verschiedensten Bereichen einbringen.

      Wenn du möchtest, können wir unser Schreiben auch in den Kommentaren auf
      der Homepage veröffentlichen.

      Liebe Grüße
      Julian, Moni, Pepto und Xaver

  5. So ist das bei einer demokratischen Wahl. Wer die meisten Stimmen bekommt, der ist gewählt. Ich finde unseren neuen Pfarrgemeinderat wirklich toll und wünsche alles Gute und Gottes Segen für die Arbeit! Euer Diakon Uwe

  6. Viel Erfolg den neuen PGR Mitgliedern bei ihrer Arbeit für die Gemeinschaft!
    Die unter 30er haben gezeigt, dass sie neben hervorragendem und langjährigem Engagement für die Gemeinde auch viele – junge und nicht mehr ganz so junge – Gemeindemitglieder mobilisieren können. Ich hoffe, dass so auch die Ansprache und Arbeit mit Jugendlichen in unserer Gemeinde neuen Schwung bekommen.

  7. Gott sei Dank, die Verjüngungskur ist geglückt! – im Übrigen, wie in ganz Österreich(siehe Kathpress).
    Ich gratuliere dem neuen Pfarrgemeinderat für seinen Mut und seinen Willen, sich zum Wohl der Pfarre Gersthof, die den Ruf der Fortschrittlichkeit genießt, mit neuem, jugendlichen Elan zu engagieren. Naturgemäß mag dies bei ‚Alteingesessenen‘ zunächst Verunsicherung und Unwohlsein hervorrufen. Ich aber sehe das als Chance und Herausforderung für die Pfarrgemeinde, dass neue Würze in eingefahrene Strukturen kommt, dass Jung und Alt aufeinander zugehen und gemeinsam die Zukunft der Kirche vor Ort gestalten.
    Liebe Grüße!
    Michael Kromer

  8. Mit großer Mehrheit haben Gersthoferinnen und Gersthofer und Menschen die sich in unserer Gemeinde zuhause fühlen junge Erwachsene, die sich bereits seit Jahren in den unterschiedlichsten Bereichen der Pfarre einbringen, in den neuen PGR gewählt. Das ist gut so und ich gratuliere euch ganz herzlich zu eurer Wahl.
    Junge Erwachsene sind in unserer Kirche leider eher spärlich gesät, umso mehr müssen wir uns darüber freuen, dass bei uns junge Erwachsene bereit sind, im PGR Verantwortung zu übernehmen.
    Daher die Bitte an euch, lasst euch nicht entmutige, durch einen unsachliche Kommentar. Nehmt euer Mandat an. Ihr habt das Vertrauen vieler in Gersthof, denn ihr seit die Zukunft der Kirche.
    Ich freue mich schon auf unsere Zusammenarbeit im PGR.

    Toni Hecht

    Gemeindemitglied, Diakon der Pfarre, Mitglied des Leitungsteams

  9. Durch einige Gespräche sensibilisiert verfolge ich die Beiträge zur PGR-Wahl. Ausnahmsweise sehe ich mich hier auch veranlasst meine Meinung dazu kundzutun, zumal der Appell von Herrn Jiresch einige gewählte PGR-Mitglieder auf ihr Mandat verzichten, keine Einzelmeinung sein dürfte.
    1. Die Methode wie die katholische Kirche die Kanditatenauswahl vornimmt, halte ich für vorbildhaft und durchaus auch im politischen Bereich für nachahmenswert. Darauf kann man stolz sein.
    2. Die Repliken auf den Vorschlag von Herrn Jiresch sind, wenn auch zum Teil von Eltern der Gewählten, sachlich und überzeugend und auch in einer Weise vorgebracht, wie es sich in einer christlichen Gemeinschaft gehört. Auch darauf kann man stolz sein.
    3. Ich, inzwischen 72, bin Vater von 2 Kindern und Opa von 5 Enkelkindern, die zum Teil sehr aktiv und mit Freude in der Pfarre aktiv sind. Nicht zuletzt auch, weil es viele Vorbilder gibt, junge und ältere. Auch darauf bin ich stolz.
    4. Mit Freude habe ich festgestellt, dass zur PGR-Wahl viele Junge im Alter zwischen 23 und 30 Jahren kandidieren. Man nenne mir Pfarren, wo Ähnliches geschehen ist. Meine Frau und ich haben bei der Wahl 9 Kandidaten angekreuzt, mit Schwergewicht auf jüngeren Kandidaten, wohl wissend, dass für für verschiedene Aufgaben auch eine gewisse Lebenserfahrung dienlich ist. Aber aus persönlicher Erfahrung bin ich überzeugt, dass mehrere dieser jüngeren Kandidaten ausgesprochen kompetent und eine Bereicherung für den PGR sind. Offensichtlich haben nicht nur die Freunde der Kandidaten, sondern auch andere in der Pfarrgemeinde so gedacht. So viele Junge im PGR – ein Grund stolz zu sein.
    5. In jeder Organisation, die floriert, kommt es vor, dass sich mehrere um Funktionen bewerben. Da kann nicht jeder zum Zug kommen und es gibt Enttäuschungen. Es ist ein Zeichen der Reife auch mit Niederlagen richtig umzugehen. Was den PGR betrifft, kann es durchaus sein, dass ein tüchtiger, weil vielleicht im Stillen wirkender PGR nicht zum Zug gekommen ist. Sollten wichtige Agenden von den neuen PGR-Mitgliedern nicht erfüllt werden können, gibt es immer noch die Kooptierung. Und außerdem, in der Pfarre gibt es viele Möglichkeiten sich einzubringen, nicht nur im PGR.
    Meine Frau und ich stehen jedenfalls voll und ganz zu den gewählten PGR-Mitgliedern und wären sehr enttäuscht, wenn hier aus undemokratischen und unsachlichen Überlegungen Änderungen herbeigeführt würden.
    Mit aufmunternden Grüßen an alle PGR-Mitglieder, DR. Erich Schmölz

  10. Lieber Christof,
    da ich bisher im PGR war, war es mir ein Anliegen, dass im nächsten PGR mehr junge Leute vertreten sein sollten. Daher habe ich Moni, Johannes, Julian und Xaver ermutigt zu kandidieren. Dass nun alle Vier und noch Pia und Benni aus dem alten PGR gewählt worden sind ist vielleicht auch ein Zeichen an die Kirche, sich den Anforderungen der jetzigen Zeit zu stellen. Ich bin schon gespannt auf die nächsten fünf Jahre. Bin aber auch überzeugt, dass die jungen Leute die ganze Pfarrgemeinde mit Kindern, Jugendlichen, Familien und Senioren im Blickfeld haben werden, zumal sie dies ja auch im Anforderungsprofil unterschrieben haben.
    Dein Statement kam sicher noch aus der Erfahrung früherer Jahre, aber Du brauchst dieses Mal nicht „in Sorge“ zu sein.
    Herzl. Gruß
    Helga

  11. Liebe Pfarre Gersthof!
    Ich gratuliere zu dieser PGR-Wahl. Dort wo in anderen Pfarren der Altersdurchschnitt weit über 50 liegt, ist es gelungen, der nächsten Generation (die anderswo die undemokratischen r.k. Strukturen längst verlassen hat) eine konstruktive Mitarbeit am Gemeindeleben schmackhaft zu machen. Die Saat ist aufgegangen: Was in den letzten Jahrzehnten – von verschiedensten Personen und gespeist aus den unterschiedlichsten Charismen – in unsere Jugend im Kleinkindalter und Kindergarten, in der Kinderkirche, Erstkommunion- und Firmvorbereitung, bei den Minis und in der Jungschar an guten Gedanken, Intentionen und ehrlichen Absichten investiert worden ist, hat ganz einfach Früchte getragen. Aus den ehemals bei jeder Gemeindemsse willkommen geheißenen, ernst genommenen und geförderten Kindern, aus den in demokratische Meinungsfindungsprozesse eingeübten Jugendlichen sind verantwortungsvolle und zur Verantwortung bereite, gut ausgebildete junge Erwachsene geworden. Warum also sollten ihre Entscheidungen von vorn herein als bedenklich eingestuft werden? Bekanntlich steht jede Generation auf den Schultern ihrer Vorfahren und sieht daher naturgemäß ein kleines Stückchen weiter hinter den Horizont. (Und wer keine gute Arbeit leistet- es spricht sich in Gersthof bestimmt rasch herum – kann ja beim nächsten Mal wieder abgewählt werden.)
    Die Pfarre ist sicher gut beraten, wenn sie sich in den nächsten Jahren intensiv mit der Generation „nach der Firmung“ auseinander setzt – solange es sie noch gibt…
    Einen guten Start wünscht dem ganzen PGR
    Alfons Huber

  12. Ich gratuliere den 9 gewählten Mitgliedern des PGR zu Ihrer Wahl, auch wenn es mir persönlich um zwei Mitglieder leid tut, die ganz knapp gescheitert sind. Aber das ist so in einer Demokratie, wir haben nicht WÜNSCH DIR WAS gespielt, sondern eine Wahl gehabt.

    Ich würde aber dennoch ersuchen die Diskussionen rund um den Leserbrief von Christof Jiresch aus dem Netz herauszunehmen und lieber direkt bei einem Glas Wein, Bier, Saft, was auch immer zu besprechen. Ich kenne Christof lange genug um zu wissen, dass er einen Denkanstoss geben wollte und sicherlich niemanden nahe treten wollte. Mir hat die Diskussion danach über das offene Pfarrmedium gestört und Befremden ausgelöst – weil gerade ich weiß, was alles passieren kann und welche unüberwindbare Distanzen aufgebaut werden, wenn man das persönliche Gespräch nicht sucht, insofern würde ich es begrüßen, wenn diese unterschiedlichen Meinungen persönlich ausgetragen werden und nicht über das Denkmäntelchen des Internets……

    Die Pfarrführung hat sich selber im Bereich Firmung heuer eingebracht, erstmalig, und investiert viel Zeit und Energie in die Jugendlichen, die das – zT auch der Kirche nicht so nahestehende junge Leute – sehr positiv annehmen und sich darüber freuen. Firmvorbereitung ist in Gersthof etwas Spannendes….. Ich sehe das ERgebnis durchaus auch als klaren Auftrag, dass Pfr. Norbert den Mut weiterhin haben soll, den er bisher wirklich aufgebracht hat (eine Rockmesse, Päpstin oder gar Kreation eines JugendCredos in heutiger Sprache – das trauen sich nicht viele!!!!!), weiter zu gehen.
    Ich denke, dass es der Pfarrgemeinde nicht verborgen geblieben ist, wieviel Zeit und Aufwand heuer zB in der Firmvorbereitung durch Pfr Norbert und PASS Gerda investiert wurde – das trägt genauso Früchte wie die jahrelange Arbeit in der Kinderpastorale, Minipastorale, Caritasarbeit, etc., durch die hier gewählten neuen PGR Mitglieder gut repräsentiert.

    Ich wünsche dem Team alles Gute und bin sicher, dass sie für die Pfarre Gersthof eine ausgezeichnete, zukunftsträchtige Arbeit leisten werden, sowie sie es in ihren Bereichen bereits lange machen.

    Liebe Grüße,
    Gregor

    PS Ich hoffe wirklich, dass Christof mit Euch oder umgekehrt ein klärendes Gespräch sucht, da ich fest davon überzeugt bin, dass er etwas Anderes ausdrücken wollte, als angekommen ist.

  13. Liebe Moni, lieber Julian, Pepto und Xaver,
    zunächst möchte ich mich für euren besonnenen und persönlich an mich gerichteten Bríef bedanken. Ich achte es hoch, dass ihr die Veröffentlichung auf der Homepage von meiner Zustimmung abhängig gemacht habt.
    Eure drei angeführten Punkte kann ich vollständig akzeptieren und nehme eure Entscheidung respektvoll zur Kenntnis.
    Ich möchte mich entschuldigen,
    erstens, dass ich euch als Jugendliche und nicht als junge Erwachsene tituliert habe;
    zweitens, dass ich, in meiner Sorge um die Ausgeglichenheit und den Frieden im künftigen PGR, zu spontan und leider unachtsam reagiert habe.
    Es tut mir sehr leid, dass ich euch,durch meinen Appell, wie ich annehme, persönlich gekränkt habe.
    Da mein erster Satz im Brief, dass ich mich sehr über die Verjüngung des PGR freue, in den Beiträgen ganz unter den Tisch gefallen ist, möchte ich euch mitteilen, dass auch ich 4 KandidatInnen unter 30 gewählt habe, und einige Freunde in der Pfarre per Mail aufgefordert habe, auch so zu handeln. Nochmals, ich bin sehr froh über die deutliche Verjüngung des PGR.

    Ich möchte aber euch kurz erklären, warum ich meinen Appell an euch so spontan losgelassen habe:

    Als ich das Ergebnis der heurigen Wahl gesehen habe, ist mir jene schwierige PGR-Periode eingefallen. in der ich im Vorstand mitgearbeitet habe.Diese Zeit war von massiven Problemen zwischen den Ministrantenvertretern und der Pfarrleitung geprägt. Wegen dieser Probleme wurde damals die Neuwahl des PGR um ein Jahr aufgeschoben.
    Eine Pfarre ist nun mal ein sehr geeigneter und daher beliebter Austragungsort für Machtspiele.
    Um davor zu warnen, beziehungsweise, so etwas zu verhindern, habe ich zur Feder gegriffen – leider ist es zu unbesonnen ausgefallen.
    So besonnen wie ihr euch aber auf meinen „bösen“ Brief und meinen Appell geäußert habt, traue ich euch zu, dass ihr euch konstruktiv und engagiert für die gesamte Pfarre einsetzn werdet.
    Ich wünsche dem neuen PGR Gottes Segen und euch einen langen Atem für die kommenden 5 Jahre.
    Alles Liebe Christof
    PS: Allen, die einen an mich gerichteten Brief auf der Homepage veröffentlicht haben, möchte ich aber nicht auf der Homepage antworten. Ich möchte mir dafür Zeit nehmen und ein persönliches Gespräch anbieten, im Vertrauen, dass wir Verständnis für einander aufbringen werden. Ich bin unter christof.jiresch@aon.at erreichbar

  14. Eine Reihe von Wortmeldungen hat der Brief von Christof Jiresch ausgelöst, ich hoffe dass nicht zu viel persönliches Porzellan zerbrochen wurde. Neben allen Betrachtungen über die Bedeutung von demokratischen Mitteln wie einer Wahl und den Erwartungen und Hoffnungen die man an junge Leute bindet, ist mir aber aufgefallen, dass es kaum Aussagen dazu gibt, was so ein PGR überhaupt leisten soll. Darum habe ich einfach einige niedergeschrieben, auf meinem eigenen Blog, weil es für hier wohl zu lange geworden wäre.

  15. Lieber Michael, herzliche Gratulation zu deinen Ausführungen, denen ich vollinhaltlich zustimmen kann. Alles Liebe Christof

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.