Gersthof hat einen neuen Pfarrgemeinderat (18.3.)

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Mit einer markanten Steigerung auf 536 gültige Stimmzettel, das sind um 14% mehr gegenüber der letzten Wahl, hat unsere Pfarre die 9 gewählten Mitglieder des Pfarrgemeinderates bestimmt:

1. Mag. Monika Gamillscheg
2. Johannes Mühlbacher
3. Xaver Muri
4. Sissi Pächter
5. Mag. Pia Hecht
6. Mag. Benedikt Gamillscheg
7. Julian Schmidt
8. Dr. Wolfgang Fellner
9.  Mag. Peter Kucera

Die folgenden weiteren 8 Kandidaten stehen bei einem Ausscheiden von gewählten PGR Mitgliedern als Ersatzkandidaten bereit:

10. Michael Steidl
11. Dr.  Helmut Janota
12. Maria Scherzer
13. Dr. Christof Jiresch
14. Mag.  Alexander Winkler
15.  Mag. Anton Kuehnelt-Leddhin
16. Dkfm. Elisabeth Leitner
17. Felizitas Patzak

Details über die gewählten und nichtgewählten Kandidaten finden Sie auf dieser Seite.

25 Kommentare

  1. Lieber Michael, herzliche Gratulation zu deinen Ausführungen, denen ich vollinhaltlich zustimmen kann. Alles Liebe Christof

  2. Eine Reihe von Wortmeldungen hat der Brief von Christof Jiresch ausgelöst, ich hoffe dass nicht zu viel persönliches Porzellan zerbrochen wurde. Neben allen Betrachtungen über die Bedeutung von demokratischen Mitteln wie einer Wahl und den Erwartungen und Hoffnungen die man an junge Leute bindet, ist mir aber aufgefallen, dass es kaum Aussagen dazu gibt, was so ein PGR überhaupt leisten soll. Darum habe ich einfach einige niedergeschrieben, auf meinem eigenen Blog, weil es für hier wohl zu lange geworden wäre.

  3. Liebe Moni, lieber Julian, Pepto und Xaver,
    zunächst möchte ich mich für euren besonnenen und persönlich an mich gerichteten Bríef bedanken. Ich achte es hoch, dass ihr die Veröffentlichung auf der Homepage von meiner Zustimmung abhängig gemacht habt.
    Eure drei angeführten Punkte kann ich vollständig akzeptieren und nehme eure Entscheidung respektvoll zur Kenntnis.
    Ich möchte mich entschuldigen,
    erstens, dass ich euch als Jugendliche und nicht als junge Erwachsene tituliert habe;
    zweitens, dass ich, in meiner Sorge um die Ausgeglichenheit und den Frieden im künftigen PGR, zu spontan und leider unachtsam reagiert habe.
    Es tut mir sehr leid, dass ich euch,durch meinen Appell, wie ich annehme, persönlich gekränkt habe.
    Da mein erster Satz im Brief, dass ich mich sehr über die Verjüngung des PGR freue, in den Beiträgen ganz unter den Tisch gefallen ist, möchte ich euch mitteilen, dass auch ich 4 KandidatInnen unter 30 gewählt habe, und einige Freunde in der Pfarre per Mail aufgefordert habe, auch so zu handeln. Nochmals, ich bin sehr froh über die deutliche Verjüngung des PGR.

    Ich möchte aber euch kurz erklären, warum ich meinen Appell an euch so spontan losgelassen habe:

    Als ich das Ergebnis der heurigen Wahl gesehen habe, ist mir jene schwierige PGR-Periode eingefallen. in der ich im Vorstand mitgearbeitet habe.Diese Zeit war von massiven Problemen zwischen den Ministrantenvertretern und der Pfarrleitung geprägt. Wegen dieser Probleme wurde damals die Neuwahl des PGR um ein Jahr aufgeschoben.
    Eine Pfarre ist nun mal ein sehr geeigneter und daher beliebter Austragungsort für Machtspiele.
    Um davor zu warnen, beziehungsweise, so etwas zu verhindern, habe ich zur Feder gegriffen – leider ist es zu unbesonnen ausgefallen.
    So besonnen wie ihr euch aber auf meinen „bösen“ Brief und meinen Appell geäußert habt, traue ich euch zu, dass ihr euch konstruktiv und engagiert für die gesamte Pfarre einsetzn werdet.
    Ich wünsche dem neuen PGR Gottes Segen und euch einen langen Atem für die kommenden 5 Jahre.
    Alles Liebe Christof
    PS: Allen, die einen an mich gerichteten Brief auf der Homepage veröffentlicht haben, möchte ich aber nicht auf der Homepage antworten. Ich möchte mir dafür Zeit nehmen und ein persönliches Gespräch anbieten, im Vertrauen, dass wir Verständnis für einander aufbringen werden. Ich bin unter christof.jiresch@aon.at erreichbar

  4. Ich gratuliere den 9 gewählten Mitgliedern des PGR zu Ihrer Wahl, auch wenn es mir persönlich um zwei Mitglieder leid tut, die ganz knapp gescheitert sind. Aber das ist so in einer Demokratie, wir haben nicht WÜNSCH DIR WAS gespielt, sondern eine Wahl gehabt.

    Ich würde aber dennoch ersuchen die Diskussionen rund um den Leserbrief von Christof Jiresch aus dem Netz herauszunehmen und lieber direkt bei einem Glas Wein, Bier, Saft, was auch immer zu besprechen. Ich kenne Christof lange genug um zu wissen, dass er einen Denkanstoss geben wollte und sicherlich niemanden nahe treten wollte. Mir hat die Diskussion danach über das offene Pfarrmedium gestört und Befremden ausgelöst – weil gerade ich weiß, was alles passieren kann und welche unüberwindbare Distanzen aufgebaut werden, wenn man das persönliche Gespräch nicht sucht, insofern würde ich es begrüßen, wenn diese unterschiedlichen Meinungen persönlich ausgetragen werden und nicht über das Denkmäntelchen des Internets……

    Die Pfarrführung hat sich selber im Bereich Firmung heuer eingebracht, erstmalig, und investiert viel Zeit und Energie in die Jugendlichen, die das – zT auch der Kirche nicht so nahestehende junge Leute – sehr positiv annehmen und sich darüber freuen. Firmvorbereitung ist in Gersthof etwas Spannendes….. Ich sehe das ERgebnis durchaus auch als klaren Auftrag, dass Pfr. Norbert den Mut weiterhin haben soll, den er bisher wirklich aufgebracht hat (eine Rockmesse, Päpstin oder gar Kreation eines JugendCredos in heutiger Sprache – das trauen sich nicht viele!!!!!), weiter zu gehen.
    Ich denke, dass es der Pfarrgemeinde nicht verborgen geblieben ist, wieviel Zeit und Aufwand heuer zB in der Firmvorbereitung durch Pfr Norbert und PASS Gerda investiert wurde – das trägt genauso Früchte wie die jahrelange Arbeit in der Kinderpastorale, Minipastorale, Caritasarbeit, etc., durch die hier gewählten neuen PGR Mitglieder gut repräsentiert.

    Ich wünsche dem Team alles Gute und bin sicher, dass sie für die Pfarre Gersthof eine ausgezeichnete, zukunftsträchtige Arbeit leisten werden, sowie sie es in ihren Bereichen bereits lange machen.

    Liebe Grüße,
    Gregor

    PS Ich hoffe wirklich, dass Christof mit Euch oder umgekehrt ein klärendes Gespräch sucht, da ich fest davon überzeugt bin, dass er etwas Anderes ausdrücken wollte, als angekommen ist.

  5. Liebe Pfarre Gersthof!
    Ich gratuliere zu dieser PGR-Wahl. Dort wo in anderen Pfarren der Altersdurchschnitt weit über 50 liegt, ist es gelungen, der nächsten Generation (die anderswo die undemokratischen r.k. Strukturen längst verlassen hat) eine konstruktive Mitarbeit am Gemeindeleben schmackhaft zu machen. Die Saat ist aufgegangen: Was in den letzten Jahrzehnten – von verschiedensten Personen und gespeist aus den unterschiedlichsten Charismen – in unsere Jugend im Kleinkindalter und Kindergarten, in der Kinderkirche, Erstkommunion- und Firmvorbereitung, bei den Minis und in der Jungschar an guten Gedanken, Intentionen und ehrlichen Absichten investiert worden ist, hat ganz einfach Früchte getragen. Aus den ehemals bei jeder Gemeindemsse willkommen geheißenen, ernst genommenen und geförderten Kindern, aus den in demokratische Meinungsfindungsprozesse eingeübten Jugendlichen sind verantwortungsvolle und zur Verantwortung bereite, gut ausgebildete junge Erwachsene geworden. Warum also sollten ihre Entscheidungen von vorn herein als bedenklich eingestuft werden? Bekanntlich steht jede Generation auf den Schultern ihrer Vorfahren und sieht daher naturgemäß ein kleines Stückchen weiter hinter den Horizont. (Und wer keine gute Arbeit leistet- es spricht sich in Gersthof bestimmt rasch herum – kann ja beim nächsten Mal wieder abgewählt werden.)
    Die Pfarre ist sicher gut beraten, wenn sie sich in den nächsten Jahren intensiv mit der Generation „nach der Firmung“ auseinander setzt – solange es sie noch gibt…
    Einen guten Start wünscht dem ganzen PGR
    Alfons Huber

  6. Lieber Christof,
    da ich bisher im PGR war, war es mir ein Anliegen, dass im nächsten PGR mehr junge Leute vertreten sein sollten. Daher habe ich Moni, Johannes, Julian und Xaver ermutigt zu kandidieren. Dass nun alle Vier und noch Pia und Benni aus dem alten PGR gewählt worden sind ist vielleicht auch ein Zeichen an die Kirche, sich den Anforderungen der jetzigen Zeit zu stellen. Ich bin schon gespannt auf die nächsten fünf Jahre. Bin aber auch überzeugt, dass die jungen Leute die ganze Pfarrgemeinde mit Kindern, Jugendlichen, Familien und Senioren im Blickfeld haben werden, zumal sie dies ja auch im Anforderungsprofil unterschrieben haben.
    Dein Statement kam sicher noch aus der Erfahrung früherer Jahre, aber Du brauchst dieses Mal nicht „in Sorge“ zu sein.
    Herzl. Gruß
    Helga

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