Bitte um Gedanken zu „Liturgische Antworten“

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Seit einiger Zeit sind wir – das Liturgieteam der Pfarre – auch damit beschäftigt, die Antworten in unseren Gottesdiensten zu bedenken, zu überlegen und manche neu zu formulieren. Vor einigen Wochen haben wir in der Zeitschrift „Miteinander“ vom Canisiuswerk herausgegeben folgenden Artikel gefunden:

Wachgerüttelt von Ferdinand Kaineder – „Ich bin würdig“
„O Herr, ich bin nicht würdig …“ beten wir vor dem Kommunionempfang im Gottesdienst. Im September hat mein Neffe Martin Melanie geheiratet. Bei der Hochzeitsmesse hat Pfarrer Hans Wührer eine liturgische „Stopptaste“ gedrückt und vor der Kommunion gemeint: „Wir beten hier immer etwas Falsches. Ich will keine neue liturgische Ordnung einführen, aber es muss richtig heißen: „O Herr, ich bin würdig.“ Jesus hat uns die volle Würde gegeben, gerade auch in der Gebrechlichkeit. Nein, gerade in der Gebrechlichkeit und Unvollkommenheit sind wir würdig. Beten wir daher heute: „O Herr, ich bin würdig, dass du eingehst unter mein Dach.“ Was hier passiert ist, beschäftigt mich schon lange. Und nicht nur mich. Auf meiner Kur in Bad Gastein bin ich immer wieder einmal mit einigen Menschen über Gott, Kirche und Welt ins Gespräch gekommen. Eine 65-jährige meinte in einem Gespräch: „Was mich an der Katholischen Kirche so stört, ist, dass sie Menschen so untertänig und klein macht, erniedrigt und zu wenig aufrichtet.“ Ich habe ihr von der Hochzeit erzählt und wie wir dort „Ich bin würdig“ gebetet haben. Sie ganz spontan darauf: „Genau das meine ich.“

Ähnliche Gedanken haben uns bewogen, über die liturgischen Antworten nachzudenken.
Was sagen Sie dazu? Wir freuen uns auf Rückmeldungen unter liturgie@pfarregersthof.at oder in Briefform an die Pfarre (Bischof Faber Platz 7).
Danke!
Das Liturgieteam

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