„Jugend geht ab“ – Bericht zur Pastoraltagung (15.1.)

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Unter diesem Thema stand heuer die Österreichische Pastoraltagung in Salzburg. 470 Teilnehmer – 3 davon aus unserer Pfarre – großteils JugendleiterInnen und Seelsorger bearbeiteten in Workshops die in den Referaten von hochkarätigen Fachleuten aus der Jugendforschung und der Pastoraltheologie aufgeworfenen Themen.
So wies die Linzer Pastoraltheologin Hildegard Wustmans darauf hin, dass „wenn die Kirche die Jugend nicht verlieren will, … sie den Blick auf wechselseitige Abgrenzungen richten und hindernde Barrieren bestmöglich abzubauen versuchen [muss].“ Weiters gab sie zu bedenken: „Einladungen an Jugendliche genügen nicht, es gehe kirchlicherseits um ein ‚Sich-Aussetzen‘ in ungewohnte Lebenswelten“ und „Jugendliche bräuchten Orte, an denen sie sich ’sehen lassen‘ können, ohne unter ihresgleichen zum belächelten Außenseiter zu werden“.
Bundesjugendseelsorger Markus Muth lehnt – wie er sagte – „sprachliche Anbiederung“ an Jugendliche für sich ab. Wichtig sei es aber, Räume anzubieten, in denen Jugendliche wie auch kirchliche Jugendverantwortliche authentisch sein könnten.

Ein erstmals organisierter Marktplatz stellte die Vielfalt jugendpastoraler Angebote in Österreich dar.Er spannte dem Bogen von Gemeinschaften, Orden und Verbänden, über Jugendkultur und Zentren bis hin zu Outdoor und Adventureprogramm. In einer Runde diskutierten Vertreter von Jugendorganisationen, unter ihnen Pia Hecht aus Gersthof, mit Jugendbischof Turnovszky.

Diakon Toni

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