Judentum-Gedenkfeier (18.1.)

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Am 17. Jänner wird in Österreich der „Tag des Judentums“ begangen. Dabei soll an die Wurzeln von Religion und Kultur des sogenannten „christlichen Abendlandes“ im Judentum erinnert werden. Zugleich soll aber auch an die in der Geschichte immer wiederkehrenden Verfolgungen der Juden und der Zerstörung ihrer Kulturgüter gedacht werden, von den mittelalterlichen Pogromen bis hin zum Holocaust …

In diesem Sinne haben sich Wiener Christen von Hietzing bis Döbling zusammengetan, um ein eindrucksvolles Programm zu diesem Tag am Montag, 18. Jänner, um 19.00 Uhr im Festsaal des Amtshauses Hietzing, Hietzinger Kai 1-3, (U4 Station Hietzing), zu gestalten. In dieser Feier wird an jüdisches Leben und jüdischen Glauben im 13. Bezirk erinnert werden.

Die Gestaltung haben die Volkshochschule Hietzing, das Don-Bosco-Haus und der Ökumenekreis 13 übernommen:

Begrüßung: Kristin Hübner im Namen der ökumenisch vernetzten Dekanate 13 – 19

Einführung: Pastor Professor Helmut Nausner, Vizepräsident des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit

Die Hietzinger Synagoge: Dr. Pierre Genée, Synagogenforscher

Jüdisches Leben in Hietzing vor dem 2. Weltkrieg: Dr. Robert Streibel, Direktor der VHS Hietzing

Maale Rachamim (Gebet für die Toten) – Generalsekretär der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) Raimund Fastenbauer

Geistliches Gedenken:
Schuldbekenntnis
– Ausschnitt aus der Rede von Oberrabbiner Prof. Elio Toaff an Papst Johannes Paul II bei seinem Besuch in der Synagoge in Rom
– Psalm 146 (ökumenisch gelesen)
– Bibel-Lesung: Dt 7,6 -9;
– Gebet (Fürbitten)

Jüdisches Leben heute in Wien: Generalsekretär der IKG Raimund Fastenbauer

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