Abschied von Kaplan Suresh

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Anfang Juni wurde Kaplan Suresh nach acht Jahren in Gersthof zur weiteren pastoralen Tätigkeit in die Pfarre Mauer-St. Erhart, Wien 23., berufen.

Kaplan Suresh sagt DANKESCHÖN

Abschied zu nehmen ist der schmerzhafteste und traurigste Moment im Leben. Wir kommen unbekannt zusammen und reisen als gute Bekannte, ja als Freund ab.

Wenn ich daran denke, mich von Euch allen zu verabschieden, ist die Antwort meines Herzens „DANKESCHÖN“. Jedes Organ meines Körpers ist dankbar und so bedanke ich mich für all das, was Ihr für mich in den acht Jahren meines Aufenthalts in der Pfarre Gersthof getan haben.

Es ist sehr sentimental für mich, Gersthof zu verlassen, weil Gersthof wie eine Mutter und ein Vater ist, die mich gepflegt und mein Leben geprägt haben. Ich kam mit viel Angst und Furcht nach Österreich und Gersthof. Ich bin zu Euch gekommen wie ein kleines Kind ohne Sprache und Wissen. Ich kam fast als Null. Aber was ich heute bin, ist durch Euch geschehen, Ihr habt mich geformt und mich auf allen Wegen ermutigt, mir das Leben beigebracht, mich korrigiert, um zu wachsen, und mich mit Liebe und Zuneigung erfüllt. Es ist alles Eure Liebe und Fürsorge.

Ich habe meinen Aufenthalt in Gersthof sehr geschätzt. Gersthof zu verlassen ist wie mein Zuhause zu verlassen. Ich fand hier Mütter, die sich um mich kümmern, Väter, die mich beschützen und brüderlich unterstützen. Ich habe dadurch die Abwesenheit meiner Eltern und meines Zuhauses nicht so stark gespürt. Ihr habt mich akzeptiert und als Euren behandelt und mir so Vertrauen und Hoffnung für die Zukunft gegeben.

Lasst mich auch Eure besondere finanzielle Unterstützung für meine armen Patenkinder in Indien anerkennen. Ihr habt diese Kinder für ihre bessere Zukunft unterstützt. Ihr habt die Hoffnung auf ein besseres Morgen, auf Zukunft hell gemacht. Ohne Eure finanzielle Unterstützung wäre es mir natürlich nicht so leichtgefallen, die Ausgegrenzten und Ärmsten der Armen in der Gesellschaft in Indien zu erziehen. Ich hoffe und bete, dass Ihr mich nicht vergesst und Euch auch später noch daran erinnert. Eure kontinuierliche Hilfe für die Ausbildung der Armen und Bedürftigen (mein Projekt) in Indien zu leisten. Meine Erfahrungen in Gersthof sind sehr reich und spannend.

Lasst mich ganz besonders Pfarrer Dr. Norbert Rodt für seine besondere Liebe und Fürsorge während meines Aufenthaltes in Gersthof danken. Er war meine Stärke, Unterstützung und Ermutigung. Er war wie ein Vater, der sich um mich gekümmert hat. Obwohl ich keine Namen erwähne, gibt es eine Reihe von Personen, denen ich persönlich danken kann, die sich während meines Aufenthalts in Gersthof um mich gekümmert und mich unterstützt haben.

Auch wenn ich Euch verlasse, bleibt mein Herz hier und schätzt seine Erinnerungen und Erfahrungen in Gersthof; es hinterlässt Euch Schätze von Gefühlen. Ich hoffe und bete, dass Ihr Euch alle an mich erinnert und mich weiterhin unterstützt. Ich möchte in Zukunft wiederkommen und Euch alle besuchen. Ich verlasse Euch, um wiederzukommen. Ich verspreche Euch meine ganze Unterstützung im Gebet. VIELEN DANK.
Euer Kaplan Suresh Kumar Remalli

Die Pfarrgemeinde dankt Kaplan Suresh

Wir möchten Kaplan Suresh für seine Dienste in Gersthof ein herzliches Dankeschön sagen und auch für seine Patenkinder in Indien mitgeben.

Wenn Sie dazu beitragen wollen, denken Sie bitte beim nächsten Bankbesuch oder beim „Home-Banking“ daran. Zahlen Sie Ihren Beitrag dazu ein oder überweisen Sie
diesen auf das Pfarrkonto bei Erste Bank ( Pfarre Gersthof IBAN AT94 2011 1000 0493 8100 ) mit dem Verwendungszweck „Patenkinder Suresh“.

Ein großes Dankeschön und „Vergelt’s Gott.“
Helmut Janota, Stellv. Vorsitzender des Vermögensverwaltungsrates (VVR) Gersthof – St. Leopold