30 Jahre selbstgebackenes Brot in unserer Gemeinde

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Das Brotbrechen ist heute wie damals Erkennungszeichen der Christen. Im gebrochenen Brot feiern wir die Gegenwart Jesu, der unsere Gebrochenheit annahm, der Menschen von ihren Gebrechen befreite, der sich die Knochen brechen ließ, ohne daran zu zerbrechen. Am Brotbrechen erkennen die Jünger den Auferstanden. Die frühen christlichen Gemeinden bezeichnen ihre sonntägliche eucharistische Zusammenkunft gar als „Brotbrechen“.
Um das Brot-brechen erfahrbarer zu machen, gibt es in unserer Gemeinde Gersthof seit 1996 in den Gemeindegottesdiensten zusätzlich zu Hostien auch ungesäuertes selbst-gebackenes Brot, das allen liturgischen Vorschriften entspricht.

Das Backen erfolgt im Regelfall zu zweit, um auch den Gemeinschaftsaspekt hereinzuholen. Das Teilen und Austeilen dieses Brotes erfolgt durch Gemeindemitglieder (Kommunionspender:innen). Diese Besonderheit schätzen viele Gottesdienstbesucher:innen und besonders auch Kinder sehr – auch für andere Gottesdienste (Jugendmessen, Hochzeitsgottesdienste, u.a.) besteht die Möglichkeit über das Pfarrsekretariat ein Brot zu erbitten.

Hemma Gamillscheg
(PGR – Liturgie)